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Übernahme von gut neun Prozent der Aktien für 90 Millionen Euro
Audi steigt beim FC Bayern ein
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| Der FC Bayern München | Audi |
| übernimmt seine Audi-Flotte im Juli 2009 | |
Es handelt sich um 2,5 Millionen Aktien zum Preis von 90 Millionen Euro, hieß es. Mit der direkten finanziellen Beteiligung an der FC Bayern München AG seien jetzt "zwei erfolgreiche Premiummarken noch enger am Ball", sagte Audi-Chef Rupert Stadler zu dem Deal. Er freue sich auf "viele große Momente mit dem Klub".
Audi-Marketingvorstand Peter Schwarzenbauer sagte, der Einstieg bei "einem der weltbesten und hervorragend geführten Fußballvereine" sei aus seiner Sicht ein, wenn auch revolutionärer, so doch logischer nächster Schritt, von dem beide Seiten profitieren würden. Auch Gesamtbetriebsratschef Peter Mosch bezeichnete das Geschäft als einen Gewinn für alle. Der 2003 gegründete "FC Bayern Fanclub" der Audi-Belegschaft sei mit seinen rund 5.000 Mitgliedern der größte des deutschen Rekordmeisters.
FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte, Audi sei seit langer Zeit ein "zuverlässiger, professioneller, ja fast schon freundschaftlicher Premiumpartner".
Der "Vorsprung durch Fußball" bedeutet für Audi wohl auch leichtere bzw. günstigere Werbemöglichkeiten im Münchner Fußballstadion: Dem Fußballclub gehört die "Allianz Arena" im Norden Münchens. Adidas ist bereits seit 2002 mit zehn Prozent an dem nach Mitgliedern drittgrößten Sportverein der Welt beteiligt.












