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Opel Insignia erscheint im Juli 2008 / GTC-Studie als Design-Vorlage
Opel: Vectra-Nachfolger heißt Insignia
Für die Premiere hat sich Opel eine eher zweitrangige Messe ausgesucht: Erstmals in natura zu sehen sein wird der Vectra-Nachfolger im Juli 2008 auf der London Motorshow - in England ist Opel alias Vauxhall besser aufgestellt als hierzulande. Die neue Modellfamilie werde neue Maßstäbe "nicht nur" für die Marke setzen, tönt es selbstbewusst aus Rüsselsheim - der neue Name stehe deshalb für diesen Aufbruch.
Dynamisches Fahrverhalten zähle zu den Kernwerten der Marke Opel, sagt Marketing-Chef Alain Visser. Mit anspruchvoller Technologie setze dies der neue Insignia zum Beispiel bei der Antriebstechnik, der aktiven Sicherheit und der Schnittstelle zwischen Fahrer und Auto um. "Gleichzeitig wird der Insignia bei Komfort und Umweltfreundlichkeit ein Niveau erreichen, das auch deutlich teurere Wettbewerber nicht übertreffen."
In punkto Design zeigt Opel zum jetzigen Zeitpunkt naturgemäß nur Appetithäppchen, namentlich die Rückleuchte. Im übrigen orientiert sich der Vectra-Nachfolger an der Studie GTC, die Opel auf dem Genfer Salon im Frühjahr 2007 präsentiert hatte (Fotos unter dem Link im nachfolgenden Kasten). Visser: "Wer sich den GTC genau angeschaut hat, hat einen guten Eindruck bekommen, wie aufregend die neue Designsprache von Opel aussehen wird."
Der neue Opel Insignia - den Namen hatte der Autobauer erstmals für eine interessante Studie der Oberen Mittelklasse auf der IAA 2003 verwendet - wird am Stammsitz in Rüsselsheim gebaut werden.
Die Anfänge von Opel in der Mittelklasse reichen zurück bis ins Jahr 1970, als der erste Ascona auf den Markt kam, von dem in drei Modellgenerationen 4,4 Millionen Exemplare verkauft wurden. 1988 wurde er vom Vectra abgelöst, der in ebenfalls drei Generationen bislang eine Gesamtstückzahl von knapp 5,5 Millionen Einheiten erreichte.












