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Drei ID-Neuheiten 2026 erwartet
VW feiert zwei Millionen Stromer

Volkswagen
Elektroauto an eine Kundin ausgeliefert
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2013 waren die Wolfsburger mit dem "e-up!" in die Elektromobilität eingestiegen, er ist wie auch der e-Golf in die Zahl eingerechnet. Der Rest sind Modelle der ID-Familie, die nageführt wird von ID.4/ID.5 mit gut 900.000 Exemplaren, gefolgt vom ID.3 mit rund 630.000 Einheiten und dem ID.7, der bisher rund 130.000 Mal gebaut wurde. Im September 2020 waren die ersten Exemplare der ID.-Familie ausgeliefert worden, im November 2022 wurde die 500k-Marke erreicht, im August 2025 die 1,5 Millionen.
Insgesamt betrachtet hätte VW seit dem Elektro-Start deutlich mehr Stromer verkaufen können. Dass es nicht so ist, liegt einerseits an der Corona-Krise und den weltweiten Problemen in der Lieferkette, die die Produktion gedrosselt haben, andererseits und vor allem, weil die "ID."-Modelle bis heute nicht die Wertigkeit in Design und Details erreichen wie die früheren Verbrenner Golf, Tiguan, Passat & Co. Und schließlich hätte man e-Up und e-Golf länger bauen und verkaufen können.
In diesem Jahr wird VW den neuen ID.Polo einführen, der deutlich besser gemacht ist als der bisherige ID-Standard, gefolgt vom ebenfalls gut wirkenden ID.Cross. Der ID.4 wird mit einem großen Facelift deutlich aufgewertet und wohl in ID.Tiguan umbenannt. Alle drei Modelle (und eventuell ein weiteres ID.3-Update) werden aller Voraussicht nach für eine weiter steigende Dynamik bei den E-Modellen sorgen. Bei den Modellbezeichnungen setzt VW zwischen das "ID." und den eigentlichen Namen (meistens, nicht immer) ein Leerzeichen, was wir hier aber nicht übernehmen, weil sonst die Lesbarkeit stark leidet.
