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Neue Details zum kleinen SUV-Stromer
Škoda Epiq kommt mit Mini-Kombiinstrument

Škoda
Škoda den bald kommenden Epiq
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Als neue Infos haben die Tschechen nun die Batteriegrößen und Motorleistungen mitgeteilt, die für sich genommen nicht überraschen, weil sie natürlich denen des VW ID.Polo entsprechen. Die Basisversion "Epiq 35" muss demnach mit einem 37 kWh kleinen Akku auf LFP-Basis auskommen, der einen 115 PS starken Motor versorgt. Der gleiche Akku findet sich auch im 135 PS starken Epiq 40. Während beim ID.Polo beide Varianten eine Ladeleistung von 90 KW erreichen sollen, hat Škoda diese beim Basismodell auf 50 kW festgelegt.
Im Topmodell findet sich die Kombination aus 52-kWh-Akku (NMC-Technik) und dem 211-PS-Motor. Hier beträgt die Ladeleistung 133 kW. Mit Wechselstrom sind bei allen drei Modellen 11 kW möglich. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt magere 150 bzw. 160 km/h, den Null-Hundert-Wert gibt Škoda mit 11,0, 9,8 und 7,4 Sekunden an. Als Reichweite stehen 315, 315 und 430 Kilometer im Datenblatt. Unabhängig vom Antrieb wiegt der Epiq rund 1.540 Kilo und verbraucht 13 kWh/100 km nach der Norm.
Außerdem nennt der Autobauer nun die Kofferraumgröße: Satte 475 Liter passen hinein, das sind spürbare 75 Liter mehr als beim Kamiq. Wer die Rücksitze umklappt, kann es mit bis zu 1.344 Litern Gepäck aufnehmen. Neu bei den "Simply Clever"-Features ist eine kompakte Tasche zur Aufbewahrung von Ladekabeln, die sich an den Top-Tether-Haken im Kofferraum befestigen lässt.
Für das Interieur stehen drei "Design Selections" zur Wahl, wobei die Basis "Studio" recht trist gehalten sein dürfte. "Loft" ist in Grautönen oder Mintgrün erhältlich und verfügt über ein neues Prägemuster sowie einen Kunstleder-Bezug von Armaturenbrett und Türverkleidungen. "Suite" bietet Sitze mit geprägten Suedia- und Techtona-Bezügen in "Tabora Brown".
Eine unschöne Überraschung hat Škoda beim Kombiinstrument in petto. Dachte man angesichts der 10,25"-Umsetzung im ID.Polo, das Mini-Display mit seinen gut fünf Zoll sei endlich ausgestorben, verwendet es Škoda im Epiq weiterhin. Immerhin: Der zentrale Bildschirm wird serienmäßig 13 Zoll groß sein.
Der Epiq ist das Schwestermodell des künftigen VW ID.Cross, der quasi die E-Variante des T-Cross darstellt. Einen ID.Polo- bzw. Cupra-Raval-Ableger, also eine elektrische Fabia-Alternative, hat Škoda soweit bekannt aktuell ebenso wenig in Planung wie ein noch kleineres Modell, also eine eigene Interpretation des künftigen ID.Up. Stattdessen werden die Tschechen wie berichtet mit dem Peaq ein siebensitziges E-SUV einführen.
Und was kostet der Epiq? So wie der Elroq ungefähr zum Preis des Karoq startet, wird auch der Epiq sich am Kamiq orientieren. Das bedeutet 26.000 Euro für das Basismodell - und deutlich über 30.000 für die stärkere und praxistauglichere Variante mit mehr Ausstattung.
Eine Bildergalerie mit dem bunt beklebten Epiq sparen wir uns; unter der nachfolgend verlinkten Meldung finden sich die aussagekräftigeren Bilder des IAA-Exponats.
