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Dienstag, 3. Februar 2026

Wintersporturlauber und Ferienbeginn erhöhen das Staurisiko

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 06.-08.02.2026

Zum ersten Februarwochenende ist auf vielen Straßen in Deutschland mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Grund hierfür sind die Winterferien sowie der verstärkte Ausflugsverkehr in die Wintersportgebiete.
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Während am Wochenende in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die Winterferien beginnen, enden sie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Entsprechend steigt das Verkehrsaufkommen insbesondere auf den klassischen Reiserouten in Richtung Alpen und Mittelgebirge – und damit die Staugefahr.

Vor allem am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag muss rund um Wintersportregionen mit deutlich mehr Verkehr durch Urlauber gerechnet werden. Am Sonntagnachmittag ist mit Rückreiseverkehr und Staugefahr zu rechnen. Zusätzlich beginnen am 6. Februar die Olympischen Winterspiele in Italien. Dies kann auf den Zufahrtsrouten Richtung Norditalien für zusätzliche Belastungen sorgen.

Baustellen spielen derzeit eine untergeordnete Rolle, einige Dauerbaustellen bestehen jedoch weiterhin. Mögliches Winterwetter ist aber überall der Hauptgegner des schnellen Vorankommens.

Der ADAC nennt als besonders staugefährdete Abschnitte:
  • A1 Köln – Dortmund, Osnabrück – Bremen
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
  • A3 Oberhausen - Köln
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln - OIpe
  • A7 Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe - Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg - München
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A69 München - Lindau
  • A99 Autobahnring München
Auch auf den wichtigen Transitstrecken im benachbarten Ausland bleibt die Situation angespannt. In Österreich sind davon vor allem die A10 Tauern-Autobahn und die A13 Brenner-Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. In der Schweiz ist auf der A1 Bern–Zürich–St. Margrethen, der A2 Luzern–Basel sowie Gotthard–Chiasso und der A3 Basel–Zürich–Chur mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Italien gilt dies insbesondere für die Brennerroute A22 sowie für Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau. Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.

Dass im Winter ausreichend warme Kleidung, Getränke, Eiskratzer, Schneebesen und eine Powerbank die Mindestausstattung im Auto darstellen sollte, versteht sich an sich von selbst. In alpinen Regionen sind Schneeketten sinnvoll.
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text  Hanno S. Ritter
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