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Mehr Power und Reichweite für die Basismodelle
Ford aktualisiert seine SUV-Stromer

Ford
Basismodellen mehr Power und Reichweite
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Möglich wird dies einerseits durch eine vergrößerte Energiekapazität der Batterie – 58 anstelle von bisher 52 kWh. Doch nicht nur die Größe, sondern auch die Technik ist neu: Anstelle von Nickel-Mangan-Cobalt-Akkus (NMC) kommen nun solche mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) zum Einsatz.
LFP-Akkus sind einerseits schwerer, größer und weniger kälteresistent als ihre NMC-Kollegen, dafür aber langlebiger, weniger feuergefährdet, günstiger und nachhaltiger, weil weniger Seltene Erden zur Produktion erforderlich sind. Auch können sie problemloser regelmäßig auf 100 Prozent aufgeladen werden, was die Reichweite in der Praxis ebenfalls erhöht. Ford gibt die Ladezeit mit 28 Minuten für die übliche Grundlage von 10-80-Prozent an.
Neben der Reichweite legen Explorer und Capri auch in Sachen Performance zu. Die Motorleistung steigt von bisher 170 auf nun 190 PS, das Drehmoment von 310 auf 350 Nm. Den Null-Hundert-Sprint absolvieren beide Modelle in nun 8,0 Sekunden und damit fast eine Sekunde schneller als bislang.
Explorer und Capri basieren auf VWs MEB-Plattform und werden in Köln gebaut. Dass sich ihr bisher mäßiger Erfolg nun signifikant verbessern wird, ist nicht anzunehmen. Doch immerhin hat Ford ein positives Lebenszeichen gesendet. Die Grundpreise betragen 39.900 Euro für den Explorer und 42.400 Euro für den Capri. Davon können Kunden natürlich den staatlichen Förderbonus abziehen, sofern sie berechtigt sind, außerdem gewährt der Autobauer davon unabhängig aktuell wie berichtet eine eigenen Bonus von 5.000 Euro.
