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Dienstag, 27. Januar 2026
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Verkehr & ReiseLesezeit ~ 2 Minuten
Winterferienbeginn in drei Bundesländern / Staugefahr Richtung Alpen
ADAC-Stauprognose für das Wochenende 30.01.-01.02.2026
Zum Start der Winterferien in mehreren Bundesländern rechnet der ADAC für das kommende Wochenende mit deutlich
mehr Verkehr auf den Autobahnen als in den Vorwochen.
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Sollte es am Wochenende wieder schneien, dürfte es vielerorts nur noch im Schneckentempo vorangehen – wenn überhaupt. Doch auch bei
normaler Witterung müssen sich Autofahrer jetzt wieder vermehrt auf Behinderungen einstellen.
In Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt beginnen die einwöchigen Winterferien. In Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gibt es
verlängerte Wochenenden mit zwei schulfreien Tagen, und in Hamburg ist der 30. Januar schulfrei. Entsprechend wird ab Freitagnachmittag
ein verstärkter Reiseverkehr einsetzen – sowohl in Richtung Küste als auch in die Wintersportregionen der Alpen und der Mittelgebirge.
Zudem ist am Sonntagnachmittag mit Rückreiseverkehr zu rechnen, der durch Urlauber aus Bundesländern mit laufenden Schulferien zusätzlich
verstärkt wird. Zwar ist die Bautätigkeit derzeit gering, bestehende Dauerbaustellen können jedoch für zusätzliche Behinderungen sorgen.
Auch im Ausland bleibt die Verkehrslage auf mehreren wichtigen Reiserouten angespannt. In Österreich muss insbesondere auf der A10 Tauern-Autobahn und
der A13 Brenner-Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner mit Verzögerungen gerechnet werden. Auch in der Schweiz sind Behinderungen möglich, vor
allem auf der A1 zwischen Bern und St. Margrethen, auf der A2 zwischen Luzern und Basel sowie auf der Gotthard-Route bis Chiasso. Zusätzlich kann es
auf der A3 von Basel über Zürich nach Chur zu Staus kommen. In Italien betrifft die angespannte Verkehrslage vor allem die A22 Brennerroute sowie die
Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal und im Vinschgau.
Besonders auf der Brennerroute ist Vorsicht geboten: Im Baustellenbereich der Luegbrücke auf der A13 in Österreich wird Section Control eingesetzt.
Dabei werden zwischen Beginn der Luegbrücke und Brenner Nord bei erlaubten 60 km/h Kennzeichen und Durchschnittsgeschwindigkeit erfasst. Tempoverstöße
werden dort mit teils hohen Bußgeldern geahndet.
Dass im Winter ausreichend warme Kleidung, Getränke, Eiskratzer, Schneebesen und eine Powerbank die Mindestausstattung im Auto darstellen sollte,
versteht sich an sich von selbst. In alpinen Regionen sind Schneeketten sinnvoll.