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Leichte Design-Retuschen und drei modifizierte Motoren
Opel Zafira: Modellpflege für 2008
Während die Seitenlinie Facelift-typisch unverändert blieb, gibt es am Heck lediglich Rückleuchten mit neuem Innenleben: Die bisherige, nicht ganz so gelungene Ausführung mit ihrer Chromstreifen-Unterteilung weicht einem neuen Look mit zwei transparenten 3D-Kammern und Verzicht auf gelbe Farbe. LED-Technik gibt es nach wie vor nicht.
Im Innenraum sind lediglich Details wie Chromringe an den Klima- und Radioreglern sowie neue Dekorleisten in Instrumententafel und Türen neu. Die Version "Cosmo" erhält in der Mittelkonsole und auf Dekorblenden im Lenkrad Klavierlack-Applikationen. Die Radio- und Navigationssysteme bleiben unverändert, sieht man einmal von zusätzlichen Eingangsbuchsen für externe Audiogeräte wie etwa den iPod ab. Touchscreen-Steuerung oder Festplatten-Technik wie im VW Touran hat Opel noch nicht im Programm.
Technische Neuerungen finden sich, abgesehen von einem verbesserten Anhänger-ESP, ausschließlich unter der Motorhaube. So gibt es bei den Benzinern einen gewichtsoptimierten 1,6-Liter-Motor, der künftig 115 statt 105 PS leistet. Damit meistert der Basis-Zafira den Standardsprint in 13,4 statt 14,3 Sekunden und erreicht maximal 185 km/h. Parallel dazu sinkt der Normverbrauch von 7,2 auf 7,0 Liter - immerhin.
Wichtiger sind die Diesel-Motoren, bei denen Opel den Weg des Downsizings beschreitet: Die beiden schwächeren Aggregate kommen künftig mit 1,7 statt 1,9 Litern Hubraum aus; die Leistung steigt dennoch von 100 auf 110 bzw. von 120 auf 125 PS. Das Drehmoment wächst um 20 auf 280 bzw. um 40 auf 320 Newtonmeter. Auch hier ist eine Verbrauchssenkung zu vermelden: 5,7 statt 6,0 Liter lautet künftig jeweils der gemittelte Normwert. Der 150-PS-Diesel bleibt unverändert; im übrigen verbleibt die bisherige 120-PS-Maschine in Verbindung mit Automatik im Angebot.
Premiere feiert der überarbeitete Zafira auf der Bologna Motor Show (7. bis 16. Dezember); die Markteinführung ist für Februar vorgesehen. Neue Preise wurden noch nicht verlautbart, dürften aber kaum höher ausfallen als bisher.












