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Donnerstag, 4. Juni 2026
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Sondermodell und Preiserhöhung

Mazda: Lebenszeichen vom MX-5

Das Roadster-Segment ist tot. Außer natürlich bei Mazda, wo der MX-5 als meistverkaufter Vertreter dieser Gattung jetzt in sein 37. Jahr fährt. Kunden bekommen ein Sondermodell, ein Leistungsspritzchen – und eine Preiserhöhung.

Mazda: Lebenszeichen vom MX-5
Mazda
Bis auf Antenne und Seitenblinker noch immer schön: Mazda MX-5, hier in der neuen Farbe "Zinc Green"
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Mazda hat das Modelljahr 2027 des MX-5 angekündigt. Kennzeichen sind ein serienmäßiges Sportfahrwerk mit Bilstein-Stoßdämpfern, Domstrebe vorne und schwarzen Rays-Rädern im Topmodell "Homura".

Aufbauend auf "Homura" hat Mazda ein Sondermodell namens "Yakudo" (japanisch für dynamische Bewegung und Vitalität) kreiert, das ausschließlich für die Softtop-Version erhältlich ist. Zu erkennen gibt es sich außen an silbernen Exterieur-Akzenten, silberfarbenen statt roten Bremssätteln an der Brembo-Sportbremsanlage und einem hellgrauen Stoffverdeck. Im Interieur fällt das Auge auf Alcantara-Bezügen an Armaturenträger, Türelementen und Mittelkonsole sowie einen silbernen Schlüsseltransponder.

Außerdem verspricht Mazda eine Zutat, von der wir noch nie anderswo gehört haben: Angekündigt sind beleuchtete Fußmatten. Der naheliegende Gedanke, das eigentlich beleuchtete Einstiegsleisten gemeint sind, konnte bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden.

So wie der MX-5 nach wie vor auf 16 Zoll kleinen Rädern zu den Kunden rollt, ist auch der Antrieb weiterhin bescheiden. Umso mehr darf man das Leistungsplus erwähnen: 136 PS stehen künftig zu Buche, ganze vier mehr als bisher. Unverändert kommt das 1,5-Liter-Triebwerk dabei ohne den sonst längst nicht mehr erwähnenswerten Otto-Partikelfilter aus. Spätestens im nächsten Jahr, wenn die EU7-Abgasnorm obligatorisch greift, könnte sich dies jedoch ändern.

Besonders stolz ist Mazda auf die neue Außenfarbe "Zinc Green" (siehe Titelbild), die aber erst Anfang 2027 eingeführt wird. Damit gibt es in der aktuellen "ND"-Generation des MX-5 erstmals einen Grünton, der allerdings eher wenig mit einem klassischen Grün zu tun hat, an welches man im Roadster-Kontext denken mag. Zugemischt sind auch bläuliche Partikel. Die Japaner wollen den neuen Farbton, über den sie viel PR-Prosa verbreitet haben, später auch in anderen Baureihen einführen.

Die Preise beginnen jetzt bei 34.190 Euro und reichen bis 41.590 Euro für den "Yakudo", der damit nicht einen Sondermodell-typischen Preisvorteil bietet, sondern 800 Euro mehr kostet als der zugrundeliegende "Homura". Bei diesem hat Mazda den Preis gegenüber dem Vorjahr um 1.400 Euro angehoben, bei den drei darunterliegenden Modellen um jeweils 1.000 Euro. Hier gibt es als "Mehrwert" lediglich die obligatorische Fahrer-Kameraüberwachung. Die gleichen Aufpreise gelten auch für den MX-5 RF mit festem Klappdach, der insgesamt jeweils 2.800 Euro teurer ist als die Softtop-Varianten.

Bei Mazda, wo man wohl in Anspielung auf BMW (wo das Roadster-Aus inzwischen ebenfalls vollzogen ist) textet, der MX-5 sei "gemacht für die pure Freude am Fahren", muss man mit sinkender Bedeutung des Imageträgers zurechtkommen. Alleine in den letzten drei Jahren (2023-2025) sanken die Neuzulassungen in Deutschland laut Zahlen des KBA von gut 2.000 über gut 1.600 bis auf rund 1.350 Exemplare.
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