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Roadster verabschiedet sich mit »Final Edition«
BMW Z4: Sag zum Abschied leise Servus

BMW
zuvor gibt es noch eine "Final Edition" für Fans und Spekulanten
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Äußerlich gibt sich die "Final Edition" an einer exklusive Außenlackierung zu erkennen. "Frozen Matt Black" passt dabei gut zur "M Hochglanz Shadowline", die Bestandteil aller "Final Edition"-Modelle ist. Wer den matten Look aber nicht mag, kann auch andere Lackierungen wählen. Zupackend und auffallend ist die serienmäßige "M Sportbremse" in Rot hochglänzend.
Im Interieur ziehen sich spezielle Kontrastnähte wie der sprichwörtliche rote Faden durch die Instrumententafel, die Mittelkonsole, die Türverkleidungen und auch die "M Sportsitze" in Leder/Alcantara-Ausführung. Auch das "M Alcantara Lenkrad" weist diese roten Kontrastnähte auf.
Die Final Edition ist mit allen Motorisierungen kombinierbar. Die Basis bildet der Z4 sDrive 20i mit dem 197-PS-Vierzylinder, gefolgt vom 258-PS-Pendant im sDrive 30i. So richtig "nice" wird der Z4 aber natürlich erst mit dem 340 PS starken Reihen-Sechszylinder im M40i.
Der "kleine" Motor kommt mit manuellem Getriebe oder optional mit der 8-Gang-Wandlerautomatik, der "größere" immer mit der Automatik, und beim Sechszylinder kann die serienmäßige Automatik zugunsten des Handschalters abgewählt werden. Das kostet 7.000 Euro Aufpreis, ist aber mit etlichen weiteren Extras als "Pure Impuls"-Paket verbunden. Reihensechser und Handschaltung - eine Kombination, die nahezu ausgestorben ist.
Das "Final Edition"-Paket kostet 4.200 Euro Aufpreis. Voraussetzung ist das "M Sportpaket", das außer beim 20i zum Serienumfang gehört. Bei diesem beträgt der Aufpreis daher insgesamt 7.400 Euro.
Seine Premiere feierte der BMW Z4 im Herbst 2002. Die Baureihe E85 trat die direkte Nachfolge des seit 1995 gebauten Z3 an und lief ebenfalls im US-amerikanischen BMW-Werk Spartanburg vom Band. 2008 folgte die zweite Generation (E89). Sie wies das damals angesagte Konzept eines versenkbaren Hardtops auf und wurde in Regensburg gebaut. Erst zehn Jahre später erblickt der zusammen mit Toyota entwickelte und bei Magna Steyr in Österreich produzierte G29 das Licht der Welt. Und sagt jetzt zum Abschied leise Servus.
In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden nach KBA-Zahlen insgesamt 2.860 Z4 neu zugelassen. Das bedeutet mit großem Abstand zum Porsche 911 Platz 2 bei den Sportwagen – ein Segment, das immer mehr auszusterben droht. Abgesehen vom Ford Mustang auf Rang 3 gibt es nach dem Aus für Audi TT und Porsche 718 aktuell praktisch kein relevantes Volumen-Modell mehr.
