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Freitag, 17. Juli 2026
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116 PS und 37 kWh für 25.000 Euro

ID.Polo-Basis: Der E-Volkswagen für 25k ist endlich da

Dafür, den neuen ID.Polo nicht gleich in der Basisversion anzubieten, hat VW viel Kritik geerntet. Vielleicht auch deswegen kommt genau dieses Modell nun früher als erwartet. Kunden bekommen den "niedrigen" Preis, einen kleinen Akku und wenig Ausstattung.

ID.Polo-Basis: Der E-Volkswagen für 25k ist endlich da
Volkswagen
Nur Geld ist inklusive, Alus gehen extra: VW ID.Polo als Trend-Basismodell
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Es ist soweit ... der kleine elektrische Volkswagen, der vor laaanger Zeit für unter 25.000 Euro angekündigt wurde, ist tatsächlich bestellbar. 24.995 Euro lautet der Listenpreis für den ID.Polo mit dem schwächsten Motor von 116 PS und dem kleinsten Akku mit 37 kWh.

Die Reichweite ist VW offenbar so peinlich, dass sie in der Presseankündigung erst gar nicht auftaucht. Doch das ist auch etwas übertrieben, denn die 334 Kilometer sind einerseits natürlich wenig, vor allem wenn man sie vom Normwert auf praxisgerechtere 200 Kilometer herunterrechnet.

Andererseits fahren die wenigsten Menschen 200 Kilometer täglich, noch dazu in einem Kleinwagen. Wer sowieso häufig einkaufen geht und dort das Auto 23 Minuten (Normwert) anstöpselt, hat von zehn auf 80 Prozent geladen und ist bereit für den nächsten Tag. Wer über Nacht an der heimischen Wallbox laden kann, hat sowieso kein Problem. Und weil der kleine Akku einer mit LFP-Chemie ist, darf man ihn auch ruhig bis 100 Prozent laden.

Der ID.Polo als "Trend" zum genannten 25k-Preis kommt ziemlich karg daher. Navi, Sitzheizung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Standklimatisierung, Sprachsteuerung, variabler Ladeboden, Parksensoren, Handy-Ladeschale, Aluräder oder Apple CarPlay bzw. Android Auto – es ist alles nicht an Bord. Manches lässt sich später gegen Gebühr freischalten, anderes gibt es nicht einmal als Sonderausstattung.

Insgesamt sorgt das Marketing hier bei vielen Interessenten wieder einmal für Verwirrung. So hat VW die Basisausstattung zwangsweise an den kleinen Akku gekoppelt, sympathischerweise nicht aber andersherum. Wer mag, kann also auch einen "Life" (29.195 Euro) oder idealerweise den "Style" ab 32.395 Euro mit 37 kWh ordern. Beide sind besser ausgestattet und bieten mehr Individualisierungsoptionen.

Allerdings beinhaltet die kleine Batterie in den beiden anderen Varianten automatisch das Motoren-Upgrade auf 135 PS. Und wer sich doch für den "großen" Akku entscheidet, erhält jedenfalls momentan automatisch die starke 211-PS-Ausführung, was auch die hohe Preisdifferenz von 4.600 Euro zwischen beiden Akkus erklärt. Ein ID.Polo mit "voller Hütte" kommt aktuell auf rund 43.000 Euro zzgl. Überführung.

Interessenten sollten grundsätzlich beachten, dass der Listenpreis beim "Trend" einigermaßen ernst gemeint ist, während "Life" und "Style" eine "Kaufprämie" von 2.000 bzw. 3.000 Euro erhalten. Damit kostet beispielsweise ein "Life" mit 37 kWh und 136 PS nur etwa 2.000 Euro mehr als die Basis-Basis.

Von der neuen elektrischen Kleinwagen-Familie habe man in wenigen Wochen bereits 70.000 Fahrzeuge verkauft, heißt es bei VW. 25.000 davon sollen auf den ID.Polo entfallen. Der ID.Cross ist in den Zahlen noch nicht enthalten, da erst seit dieser Woche bestellbar.
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