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Samstag, 23. Oktober 2021,
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Modifizierte Front und Rückleuchten / Zwei weitere neue Diesel

Renault Mégane: Facelift für das Volumenmodell

Siehe Bildunterschrift
Bild anklicken für Großansicht Facelift:
Renault Mégane
Renault Nissan
Der Mégane ist das wichtigste Modell für Renault – umso mutiger war das auffällige Design der aktuellen Generation, die 2002 vorgestellt wurde. Doch gerade Drei- und Fünftürer fanden nicht überall Beifall. Nun rollen die Facelift-Versionen an, und hier war Zurückhaltung das Motto.
In punkto Design hat Renault zurückhaltender agiert, als vielleicht von manchem erwartet wurde. So gibt es etwa am Heck lediglich eine leicht modifizierte Schürze und Heckleuchten mit neuer, weniger kleinkarierter, sondern stärker horizontaler Aufteilung, während das Grunddesign und auch die Heckklappe - abgesehen von einem zusätzlichen und überflüssigen Renault-Schriftzug - unangetastet blieben.

Eine neue Schürze zeigt der "französische Golf" auch an der Front: Hier kommt fortan eine mehr dreieckige Optik zum Zuge, ferner wandern die (nach wie vor nicht in allen Versionen serienmäßigen) Nebelscheinwerfer weiter nach außen, so wie schon bisher am Mégane Sport. Ebenfalls überarbeitet zeigen sich die beiden schräger gestellten Kühlergrill-Teile und die Scheinwerfer, deren Innenleben nun auffälliger sichtbar wird und die stärker integrierte Blinker aufweisen. Die Seitenansicht bleibt unverändert.

Die Änderungen gelten gleichermaßen für Drei- und Fünftürer als auch für den Kombi "Grandtour", das Coupé-Cabrio und die Stufenheck-Version. Beim Mégane Sport bleiben die Schürzen unverändert, beim CC - soweit auf den bisherigen Bildern erkennbar - die Rückleuchten.

Die sichtbaren Änderungen im Interieur beschränken sich auf neue Stoffbezüge. Eine optimierte Klimaanlage, ein schnelleres und einfacher zu bedienendes Navigationssystem von Carminate sowie neue Audioanlagen ergänzen die Neuheiten. Erstmals können jetzt auch Mégane-Käufer eine Einparkhilfe bestellen, allerdings nur für hinten. ESP ist in allen Varianten Serienstandard.

Bei den Motoren kommt neu ein 150 PS-Diesel mit zwei Litern Hubraum zum Einsatz, der aber zunächst nur im Grandtour erhältlich sein wird. Er entwickelt ein maximales Drehmoment von 340 Newtonmetern bei 2.000 Touren und beschleunigt den Kombi in 8,8 Sekunden auf Tempo 100; der Verbrauch beträgt 5,4 Liter im Mittel. Die Maschine verfügt allerdings im Gegensatz zum bisherigen Top-Diesel mit 130 PS, der weiterhin angeboten wird, nicht über einen Rußfilter.

Den gibt es stattdessen in der ebenfalls neuen 110 PS-Variante (1,9 Liter), die leistungsmäßig sehr nah am 1,5 dCi mit 106 PS liegt. Für diesen wie auch die 86 PS-Version ist dagegen wiederum kein Filter verfügbar. Schließlich hat der "Créateur d'Automobiles" im Hinblick auf den stärkeren der beiden 1,9 dCI für einen späteren Zeitpunkt eine nur vierstufige Automatik angekündigt.

Die Palette der Benziner - fünf Motoren zwischen 1,4 (98 PS) und 2,0 Litern (224 PS im "Sport") - bleibt unverändert.

Marktstart für die überarbeiteten Modelle ist in Deutschland am 20. Januar 2006; Preise liegen noch nicht vor. Die auf dem Mégane basierenden Kompakt-Vans Scénic und Grand Scénic bleiben zunächst unverändert.
Leserbrief Autokiste folgen date  05.12.2005  —  # 4835
text  Hanno S. Ritter
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