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Kompakt-Van mit Offroad-Look und Frontantrieb
Renault Scénic Xmod: Voll kross, ey
Im übrigen zeichnet sich die neue, höhergelegte Variante durch eigenständige, im unteren Bereich unlackierte Stoßfänger, modifizierte Seitenschutzleisten, Radhausverbreiterungen sowie durch eine Aluminium-Dachreling und eigenständige Räder aus. Im Innenraum sorgen das unten abgeflachte Lenkrad, Aluminiumpedale, der Schalthebel mit Aluminiumknauf, gesteppte Sitzpolster, ein Leder-Alcantara-Paket und eigenständige Dekorelemente für das gewisse Etwas.
Als Antrieb für den neuen Scénic Xmod sind lediglich zwei Benziner und ein Diesel erhältlich, namentlich der veraltete 1,6-Liter-Otto mit 110 PS und sein Turbo-Nachfolger, der 115 PS aus nur 1,2 Litern leistet. Der Diesel mit 110 PS ist mit und ohne Start-Stopp-System ("Energy") bestellbar, die stärkeren Aggregate erstaunlicherweise gar nicht.
In allen Fällen liegt die Kombination aus manuellem Getriebe und reinem Frontantrieb zu Grunde, für Vorankommen auf rutschigerem Terrain soll die neue "Extended Grip"-Traktionskontrolle sorgen. Per Drehregler in der Mittelkonsole kann der Fahrer zwischen den drei Programmen "Expert", "Normal" und "Gelände" wählen, die Motordrehmoment und Bremswirkung an die vorhandene Traktion anpassen.
Neu ist zudem das Mediasystem Renault R-Link mit Online-Anbindung. Dieses funktioniert wie ein Tablet-Computer, der fest in die Armaturentafel integriert ist. Die Bedienung ist sozusagen doppelt redundant ausgelegt, doch erscheint weder der weit vor der Windschutzscheibe entfernt vom Fahrer liegende Touchscreen-Monitor noch der Joystick-Regler in der Mittelkonsole insoweit geeignet - Bedienschwächen sind Scénic-Standard. Mutmaßlich wird es R-Link auch in den regulären Modellen geben.
Renault bietet darüber hinaus den Scénic ausschließlich in der "Bose Edition" auch mit "Xmod Line"-Paket an. Dieses zeichnet sich durch die Xmod-Optik aus, verfügt aber nicht über Extended Grip. Hier ist dann zumindest auch der neue 130-PS-Benziner kombinierbar.












