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Donnerstag, 5. März 2026

272 PS Systemleistung nur für die Limousine

Škoda Superb PHEV: Jetzt auch stärker

Škoda lenkt den Blick auf die Limousine des Superb. Mittel zum Zweck ist die stärkere Variante des Plug-in-Hybridantriebs, die es bisher bei Škoda nicht gab. Und die auch nicht so gut ist wie sie sein könnte.

Škoda Superb PHEV: Jetzt auch stärker
Škoda
Škoda bietet im Superb den Plug-in-Antrieb
jetzt auch mit 272 PS an – aber nur in der Limousine
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Škoda bietet ab sofort eine neue Top-Motorisierung für die Superb Limousine in den Varianten L&K und Sportline an. Es handelt sich um den aus dem Schwestermodell Passat bekannten Plug-in-Hybridantrieb (PHEV) in der Variante mit 272 PS Systemleistung.

Das System kombiniert einen 177 PS starken 1,5 TSI-Benziner mit einem 115 PS starken Elektromotor und einer 25,7-kWh-Batterie (brutto). Mit der Systemleistung von 272 PS handelt es sich um den stärksten Verbrenner-Škoda. Das maximale Drehmoment beträgt 400 Newtonmeter. So motorisiert, sprintet der Superb in 7,1 Sekunden auf Tempo 100 und maximal bis 225 km/h. Die Anhängelast erhöht sich auf 2.000 Kilogramm.

Entsprechend hat Škoda auch das Bremssystem verstärkt. So gibt es hinten größere und dickere, belüftete Bremsscheiben, vorne eine bessere Kühlluftzufuhr.

Die bekannte PHEV-Variante mit 204 PS ist weiterhin für alle Ausstattungsvarianten des Superb Combi und für die Superb iV Limousine als "Selection" erhältlich. Die Kapazität der Hochvoltbatterie, die Ladeleistung (bis zu 11 bzw. 50 kW), die Ladezeiten (10 bis 80 Prozent in ca. 26 Minuten), das Gewicht und die meisten anderen technischen Parameter bleiben unverändert.

Die Škoda Superb iV Limousine ist in der Ausstattungslinie L&K ab 60.260 Euro erhältlich, die Sportline-Variante kann ab 60.750 Euro bestellt werden.

Die begehrenswertere PHEV-Ausführung, nämlich die mit Allradantrieb, gibt es konzernweit bisher nur im Multivan (Autokiste berichtete). Wer auf die bessere Traktion Wert legt, kann zum Superb Diesel greifen, der mit 193 PS zwar schwächer, aber ähnlich schnell ist – und sogar günstiger. Und wer den starken PHEV als Kombi möchte, findet im Passat Variant eine ähnliche Kombination.
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