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Donnerstag, 5. März 2026

PV-Erweiterung an Deutschland-Zentrale

Toyota: Mehr Sonnenstrom aus Köln

Seit Herbst 2021 versorgt eine Photovoltaikanlage die Deutschland-Zentrale von Toyota in Köln-Marsdorf mit grüner Energie. Ab sofort fließt noch mehr sauberer Strom vom Dach.

Toyota: Mehr Sonnenstrom aus Köln
Toyota
Toyota hat seine PV-Anlage auf der
Kölner Deutschlandzentrale erweitert
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Toyota hat bereits Mitte Januar 2026 eine Erweiterung der PV-Anlage auf dem in Betrieb genommen. Wie der Autobauer erst jetzt mitteilt, steigert sich dadurch die Peak-Leistung der gesamten Anlage von bislang 700 auf jetzt 926 kWp; die real zu erwartende Maximalleistung beträgt den Angaben zufolge 780 kWp. Pro Jahr können damit rund 900 MWh Energie erzeugt werden.

Am Standort in Köln reicht der erzeugte Strom schon bisher aus, um nahezu den gesamten Energiebedarf der Hauptverwaltung, der Toyota-Akademie und der Toyota Collection abzudecken. Im vergangenen Jahr wurden 624 MWh Sonnenstrom produziert, während die drei Gebäude insgesamt 654 MWh verbraucht haben. In den Sommermonaten wurde dabei naturgemäß auch viel überschüssige Energie erzeugt, die dann ins öffentliche Stromnetz eingespeist wurde; eine Speicherlösung fehlt Toyota. Durch die Erweiterung wird die Stromausbeute in Zukunft noch größer, so dass sich künftig beispielsweise alle Ladestationen für Elektroautos und Plug-in-Hybride auf dem gesamten Toyota-Campus im Westen der Domstadt versorgen lassen.

Mit der Erweiterung um 516 Solarpanels besteht die PV-Anlage nun insgesamt aus knapp 2.240 Panels. Während sich die 2021 errichtete erste Anlage auf dem Dach des Logistikzentrums befindet, erstreckt sich die Erweiterung über die Flachdächer von Werkstatt, Zubehörhalle sowie weiteren Gebäuden. Die Anlage ist nach Ost und West ausgerichtet; dies sorgt über den gesamten Tag gesehen für einen höheren Ertrag als eine reine Südausrichtung.
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