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Stark ansteigende Kurve seit 2013
VW-Konzern: Über vier Millionen Elektroautos

Volkswagen
über 4.000.000 Elektroautos ausgeliefert
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Mit rund 72 Prozent entfiel die klare Mehrzahl der BEVs auf die Markengruppe Core, die im Volumensegment aktiv ist. Mit rund zwei Millionen Fahrzeugen kam wie berichtet rund die Hälfte aus der Marke Volkswagen Pkw. Es folgten Škoda mit 480.000 Einheiten, Cupra/Seat mit 230.000 Exemplaren und Volkswagen Nutzfahrzeuge mit rund 140.000 Stromern.
Die Markengruppe "Progressive" steuerte rund 22 Prozent aller BEVs bei. Dabei handelt es sich um 870.000 Audi-Modelle. Rund sechs Prozent oder etwa 250.000 E-Fahrzeuge wurden in der Markengruppe "Sport Luxury" von Porsche ausgeliefert. Die Markengruppe Trucks schließlich steht mit rund 11.000 Fahrzeugen für insgesamt etwa 0,3 Prozent des gesamten BEV-Volumens.
Die Fertigung der Stromer erfolgt in mehreren europäischen Märkten, in China, in den USA und in Brasilien. Mit rund 77 Prozent wurde der Großteil der vier Millionen BEVs in Europa hergestellt. Hier befinden sich mit Emden, Zwickau, Hannover, Bratislava, Mladá Boleslav, Ingolstadt, Neckarsulm, Leipzig, Zuffenhausen, München und Södertälje 11 BEV-Produktionsstandorte. Mit Pamplona und Martorell stehen zwei weitere Standorte in den Startlöchern, auch im VW-Stammwerk in Wolfsburg laufen die Vorbereitungen für den Einstieg in die BEV-Produktion, ebenso im Bentley-Werk im englischen Crewe.
Im weltgrößten Elektromarkt China wurde jedes fünfte BEV des Konzerns gebaut. Dort gibt es die vier Fertigungsstandorte Anting, Foshan, Hefei und Changchun. In den Werken Chattanooga und Tulsa in den USA liefen rund drei Prozent der bislang ausgelieferten BEVs vom Band. In Brasilien ist vor kurzem im Werk São Paulo die Produktion vollelektrischer Nutzfahrzeuge angelaufen.
2013 hatte der Konzern mit dem VW "e-up!" das erste rein elektrische Serienfahrzeug des Konzerns eingeführt, 2014 kam der VW e-Golf dazu. Ab 2019 folgte dann eine markenübergreifende Produktoffensive auf Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB), die zu deutlichen Volumensteigerungen führte. Drei der vier Millionen BEVs basieren auf dem MEB.
"Für die erste Million reine E-Fahrzeuge haben wir noch rund zehn Jahre gebraucht", sagt Konzernchef Oliver Blume. "Für die vierte war es nur noch ein Jahr. Dieses Momentum werden wir mit unseren begeisternden Produkten und innovativen Technologien weiter beschleunigen." Noch für 2026 darf die 5.000.000-Marke erwartet werden.
In diesem Jahr sollen noch zehn neue Stromer eingeführt werden, darunter speziell für China entwickelte Modelle, mutmaßlich ein MAN-Reisebus, außerdem Porsche Cayenne und Škoda Peaq sowie vor allem das Kleinwagen-Quartett ID.Polo, ID.Cross, Škoda Epiq und – letzter in der Liste, erster beim Händler – der Cupra Raval.
