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»Raum-Konzept auf Premium-Niveau« steht auf der IAA
Audi A2 concept: Vager Ausblick auf Mini-Van
Markentypisch viel Aufwand hat Audi in punkto Beleuchtungstechnik getrieben. Beispiele hierfür sind sinnvoll erscheinende Innovationen wie Heckleuchten, die ihre Leuchtkraft den Sichtverhältnissen anpassen, Spielereien wie ein von Laserdioden erzeugtes Nebelschlusslicht, das bei Nebel als Lichtstrahl zu erkennen ist und zur Warnung ein rotes Dreieck auf die Fahrbahn projiziert, und interessante, aber wohl unzulässige Ideen wie das "dynamic light" getaufte Leuchtband, das sich vom Bug bis zum Heck erstreckt.
Integrierte Näherungssensoren erkennen den Besitzer, und mittels Gestensteuerung lassen sich die Türen entriegeln. Im Fahrzustand fungiert das "dynamic light" als durchgängiges Seitenmarkierungslicht. Blinkt das Fahrzeug, so durchlaufen Lichtimpulse das komplette Leuchtband. Darüber hinaus fließt beim Bremsvorgang ein roter Lichtbalken ausgehend von der Heckleuchte nach vorne und demonstriert die Bremsstärke auf intuitive Weise den anderen Verkehrsteilnehmern.
Das dynamic light findet sich auch im Cockpitbereich des A2 concept wieder, in zwei separate Bögen gegliedert. Der Fahrer steuert viele Funktionen über Touch-Flächen im Inneren des Lenkrads. Zudem klappen beim Start des Antriebs zu seiner Rechten zwei weitere Bedienflächen hoch. Ein offenes Profil dient als Lenksäule; an seinem Ende liegen ein Siebenzoll-Display und zwei Sekundär-Displays.
Der Audi A2 concept hat einen ebenen Innenboden. Am Fahrersitz ist die Mittelkonsole befestigt, die hintere Konsole wächst aus dem Hinterwagen zwischen den beiden Fondsitzen. Die vier Einzelsitze bauen leicht, unter den klappbaren Sitzkissen liegen Stauräume. Zwischen den Fondsitzen soll ein "City-Bike" mit ausgebautem Vorderrad Platz finden. Der Laderaum hat zwei Ebenen, ein Rahmen mit funktionalen Netzen bildet die obere.
Inwieweit der A2 concept einen Ausblick auf den künftigen Serien-A2 gibt, bleibt abzuwarten, bis der Messe-Hingucker sich in natura zeigt. Von Audi als Showcar betitelt, dürfte er aber mutmaßlich nicht viel mehr als ein Signal und die Silhouette an Öffentlichkeit und Mitbewerber senden.












