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Vorstand und Führungsebenen werden deutlich verschlankt
Toyota: Radikale Straffung der Management-Strukturen
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Außerhalb Japans wird die Zahl der Führungskräfte dagegen von 13 auf 15 erhöht. Regionale "Chief Officers" sind künftig in ihren jeweiligen Regionen stationiert. Die Funktionen ihrer Abteilungen, die derzeit in Japan angesiedelt sind, werden stufenweise in die jeweiligen Regionen verlegt. In Nordamerika, Europa und Asien werden zudem regionale Beratungsgremien etabliert, um externen Meinungen mehr Gehör in der Management-Praxis zu verschaffen. Darüber hinaus wird die Position eines Executive General Managers geschaffen. Er ist zuständig für Regionen, in denen ein enger Kontakt zu Produktionsstätten erforderlich ist, und besetzt dort wichtige Positionen für Technologien und Werke.
Ziel der neuen Struktur ist eine schnellere und direktere Weiterleitung von Informationen und Kunden-Feedback aus den einzelnen Regionen an das Management. Dadurch soll eine zügigere Entscheidungsfindung auf Basis dieser Vor-Ort-Informationen sichergestellt werden. Außerdem sollen diese Informationen einer permanenten Überprüfung von Management-Entscheidungen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die jeweiligen Märkte dienen.
Die "Toyota Global Vision" wurde unter der Leitung von Toyota-Präsident Akio Toyoda von einem Team erarbeitet, dem Mitglieder aus Geschäftsbereichen des Unternehmens aus aller Welt angehören. Weitere in dem Papier verankerte Ziele sind eine Fokussierung auf umweltfreundliche Antriebe und Technologien, auch in Geschäftsbereichen wie etwa Informationstechnologie und Energiemanagement. Geplant sind außerdem emotionalere Produkte und eine noch konsequentere lokale Produktion.












