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Donnerstag, 9. Juli 2020,
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Limitiertes Sondermodell mit rund 7.000 Euro Preisvorteil

Porsche 911 Black Edition: Ein Sonderangebot zum Schluss

Porsche 911 Black Edition: Ein Sonderangebot zum Schluss
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Porsche 911 Black Edition
Porsche
Wer schon einmal mit einem Elfer geliebäugelt hat, dann aber doch nicht ja sagen wollte, sollte sich den 911 Black Edition einmal genauer anschauen: Dass Porsche ein Sonderangebot auflegt, gibt es nicht alle Tage. Die Erlkönige des ganz neuen 911 sind im Blätterwald allgegenwärtig, und das fertige Auto dürfte auf der IAA im September Premiere feiern. Entsprechend ist der Porsche 911 Black Edition wohl die letzte der unzähligen Varianten dieser Generation - ein vergünstigtes Angebot, dass die Absatzzahlen über den Sommer retten soll.

Die Black Edition ist als Carrera Coupé oder Cabriolet jeweils ausschließlich mit Heckantrieb lieferbar - und natürlich nur in schwarz zu haben. Serienmäßig ist der Sportwagen in Schwarz uni lackiert, optional steht auch Basaltschwarz-Metallic zur Wahl. Das Cabrio-Verdeck besteht grundsätzlich aus schwarzem Stoff.

Weitere Erkennungsmerkmale der Black Edition sind zweifarbig lackierte 19-Zoll-Räder im "Turbo II"-Design, schwarz lackierte Bremssättel und ein Graukeil in der Windschutzscheibe. Der schwarze "Black Edition"-Schriftzug auf den Edelstahl-Einstiegsleisten stimmt ein auf das - natürlich überwiegend schwarz gehaltene - Interieur. Die Zierblenden auf der Schalttafel, Schalt- oder Wählhebel und Belüftungsdüsen kontrastieren dagegen durch ihre Lackierung in Alu-Optik. Die hintere Mittelkonsole ist in Exterieurfarbe lackiert.

Zur erweiterten Ausstattung gehören ein Surround-Sound-System von Bose mit 13 Lautsprechern (zwölf im Cabriolet) inklusive Aktivsubwoofer und Centerspeaker. Serienmäßig sind überdies das Navigationsmodul und die Audioschnittstelle für das Porsche Communication Management (PCM), ferner Parksensoren hinten, Tempomat, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel sowie ein Regensensor.

Technisch entspricht der 911 Black Edition dem Serienmodell. Unter der Haube arbeitet demnach der 3,6-Liter-Boxer mit 345 PS, der für eine Höchstgeschwindigkeit von 289 km/h, eine Beschleunigungszeit von 4,9 bzw. 5,1 (Cabriolet) Sekunden und für einen Normverbrauch von knapp über zehn Litern gut ist. Anstelle des serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebes ist auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK erhältlich, womit die Black Edition noch etwas schneller und gleichzeitig sparsamer wird. Auch im übrigen offeriert Porsche das umfangreiche 911-Optionsangebot auch für das Sondermodell.

Für die Zusatzausstattung im 911 Black Edition verlangt Porsche dagegen keinen Cent. Der 911 Carrera kostet ab 85.538 Euro, das Cabriolet wie gewohnt 11.305 Euro mehr. Wem das wie Sechszylinder-Musik in den Ohren klingt, sollte jedoch besser nicht bis zur Händlerpremiere im April warten: Die Black Edition wird in dieser Form nur 1.911 Mal aufgelegt, und bei Porsche darf man solche Zahlen ernst nehmen. Wer zu spät kommt, hat zwar mehr Farbauswahl, muss aber für die gleiche Konfiguration rund 10.000 Euro mehr kalkulieren.
Leserbrief Autokiste folgen date  25.01.2011  —  # 9254
text  Hanno S. Ritter
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