archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
CFK-Teile aus USA für das elektrische »Megacity Vehicle«
BMW und SGL bauen Carbonfaser-Werk in den USA
Für die Herstellung von Carbonfaser-Verbundwerkstoffen sind mehrere Arbeitsschritte erforderlich. Das dazu benötigte Vorprodukt, ein Precursor auf Basis von Polyacrylnitrilfasern (PAN), wird von dem Joint Venture zwischen der SGL Group und dem japanischen Unternehmen Mitsubishi Rayon (MRC) in Otake, Japan, produziert. Im nächsten Schritt werden die PAN dann in Moses Lake zu den eigentlichen Carbonfasern verarbeitet.
Aus diesen wiederum entstehen am zweiten Standort des Joint Venture in Wackersdorf leichte Carbonfaser-Gewebestrukturen. Diese bilden das Ausgangsmaterial für die Herstellung von CFK-Bauteilen und -Komponenten im BMW-Werk Landshut. Die Endmontage des elektrisch angetriebenen "Megacity Vehicles", das voraussichtlich ab 2013 unter einer Submarke verkauft werden soll, wird wie bereits berichtet in Leipzig erfolgen. Die Nutzung solcher Werkstoffe sei ein Meilenstein in der nachhaltigen Mobilität, sagte BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner.
Das erst im Oktober letzten Jahres gegründete Joint Venture verfügt über zwei Standorte, einen in den USA (SGL Automotive Carbon Fibers LLC) und einen in Deutschland (SGL Automotive Fibers GmbH & Co. KG). SGL hält 51 Prozent der Anteile, BMW 49 Prozent.











