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Leichte Designretuschen mit LED-Rückleuchten / Neuer Top-Diesel
Renault: Modellpflege für Scénic und Grand Scénic
In punkto Design sind die Modifikationen zurückhaltend ausgefallen. Wer genau schaut, bemerkt größere Scheinwerfer mit verändertem Innenleben, einen breiteren Lufteinlass in der Frontschürze mit - je nach Variante - einer horizontalen Chromstrebe sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel auch beim Basismodell. Während die Seitenansicht unverändert bleibt, klebt nun auf der Heckklappe ein zusätzlicher Renault-Schriftzug - von der Strahlkraft des eigenen Logos scheint der "Créateur d'Automobiles" nicht überzeugt zu sein. Schließlich haben die Rückleuchten eine neue Aufteilung und insbesondere eine Umstellung auf LED-Technik erhalten, wobei abzuwarten bleibt, ob dies für alle Lichtarten gilt.
Den Innenraum kennzeichnen die üblichen Facelift-Zutaten - neue Polsterstoffe, Oberflächenmaterialien und Farbkombinationen. So verfügen die Ausstattungen "Authentique" und "Dynamique" künftig über Sitzbezüge in Anthrazit und der "Privilège" über Stoff-/Lederpolster in hellem Beige. Weitere Neuheiten sind Chromapplikationen an Lenkrad und Schalthebelknauf beim "Dynamique".
Apropos Ausstattungslinien: Hier geht es wie meist bei französischen Herstellern etwas undurchsichtig zu. Die Grundlinien sind Authentique, "Dynamique" und "Privilège", "Emotion" als bisheriges zweites Level entfällt dagegen. Die bereits Anfang 2005 vorgestellten Sondermodelle "Avantage" und "Exception" sind ebenfalls nach wie vor erhältlich und damit nach unserem Sprachgebrauch keine Sondermodelle mehr.
Neu bei den Motoren ist der bereits aus anderen Baureihen bekannte Zweiliter-Diesel mit 150 PS und serienmäßigem Rußfilter, der aber nur im Grand Scénic und nur in der Topvariante "Privilège" und im Dauer-Sondermodell "Exception" zu haben ist. Die 173 PS-Variante des gleichen Motors wird jedenfalls vorerst nicht angeboten. Die 1,9 Liter-Diesel mit 110 und 130 PS bleiben unverändert im Programm, abgesehen von der neuen Kombinationsmöglichkeit der stärkeren Variante mit einem nur vierstufigen Automatikgetriebe. Der 1,5 Liter-Diesel schließlich ist künftig in der 106 PS starken Version der neue Einstiegs-Selbstzünder, muss aber ohne Rußfilter auskommen; der 86 PS-Motor entfällt.
Bei den Benzinern ist der 112 PS-Maschine jetzt serienmäßig mit einem Sechsganggetriebe gekoppelt, wodurch Fahrleistungen und Verbrauch profitieren sollen; Details hierzu liegen nicht vor. Dies gilt auch für das erweiterte und verbesserte Angebot an Navigationssystemen. Neu in punkto Sonderausstattungen sind schließlich eine akustische Einparkhilfe für vorn und hinten sowie ein mp3-fähiges CD-Radio. Preise wurden noch nicht genannt.












