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Leichte Optikretuschen und überarbeitetes Fahrwerk / Motorenpalette unverändert
Volvo: Kleine Modellpflege für den S60
Dazu kommen Spiegelblinker wie bei den anderen Volvo-Baureihen und je drei neue Außenlackierungen und Aluräder in 16-, 17- und 18 Zoll-Größe, ferner ein Heckspoiler für den Kofferraumdeckel, der aber wohlweislich nur als Zubehör offeriert wird. Ab Werk, aber gegen Aufpreis, steht weiterhin ein Frontspoiler zur Wahl, der künftig im unteren Bereich markantere Konturen aufweisen soll und bei den Ausstattungslinien "Momentum" und "Summum" einschließlich der Türschweller und des unteren Heckstoßfängers in Wagenfarbe lackiert ist.
Sinn der Übung ist ein "sportlich betonter Charakter" des Autos, erläutert Volvo. Dem gleichem Zweck dienen auch Änderungen am Fahrwerk. Durch den Einsatz strafferer Dämpfer und Federn an Vorder- und Hinterachse sowie härterer Querstabilisatoren und Lagerbuchsen soll das Fahrverhalten profitieren, wobei sich Volvo beeilt, gleichzeitige Komfort-Einbußen auszuschließen. So bleibt von der Sportlichkeit am Ende nicht viel mehr als das Wort - und doch ist dies für die meisten Zwecke und die überwiegende Mehrheit der Zielgruppe zweifellos eine gute Nachricht.
Im S60-Innenraum fällt das Auge künftig auf optional erhältliche Graphite-Einlagen und ein ebenfalls aufpreispflichtiges Dreispeichen-Lenkrad mit perforiertem Lederbezug. Luftdüsen, Lenkrad und Lenkstockhebel sind mit Alu-Applikationen versehen.
Während die Serienausstattung nur um eine Komfortblinkfunktion erweitert wurde, gibt es bei den Extras immerhin drei Neuigkeiten: Die wichtigste davon sind Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktivem Kurvenlicht, ferner können Instrumente in "Chronografen-Optik" geordert werden, die in ähnlicher Form auch im neuen S80 zum Einsatz kommen und zuvor ausschließlich dem Hochleistungsmodell Volvo S60 R vorbehalten waren. Außerdem ist die zweifarbige Lederausstattung "Imola" erhältlich.
Die erst kürzlich ergänzte Motorenpalette bleibt nach jetzigem Stand unverändert. Termine zur Markteinführung und Preise liegen noch nicht vor; letztere dürften aber nur marginal steigen. Das bedeutet dann auch, dass zumindest jene Käufer, die mehr PS bevorzugen, vielleicht gleich zum moderneren, imageträchtigeren und auch schöneren S80 greifen sollten: Die Fünfzylinder-Benziner mit 200 PS etwa liegen weniger als 4.000 Euro auseinander.












