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Anfangsinvestitionen von 20 Mio. Euro / Hohes Potential in Asien
BMW: Neues Werk in Indien geplant
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| Nicht nur China: | BMW |
| BMW will auch in Indien wachsen | |
Die Anfangsinvestitionen belaufen sich nach Unternehmensangaben auf 20 Millionen Euro. Das Werk in Chennai, das sich ebenso wie die Vertriebgesellschaft zu 100 Prozent in BMW-Besitz befinden werden, wird Limousinen der 3er- und 5er-Reihe fertigen, die ausschließlich auf dem lokalen Markt verkauft werden sollen.
Zu den Aufgaben der Tochtergesellschaft gehören neben dem Betrieb des Werkes und dem Import von BMW-Pkw auch der Aufbau der Handelsorganisation sowie Preis- und Produktstrategie, Marketing und Aftersales. Mittelfristig soll das Unternehmen rund 200 Mitarbeiter in Indien beschäftigen, bis zu 600 weitere Arbeitsplätze sind in der Handels- und Serviceorganisation geplant.
Bisher war die BMW Group lediglich über zwei vermittelnde Händler mit drei Handelsbetrieben im indischen Markt vertreten, entsprechend gering fiel der Absatz aus: 122 Fahrzeuge wurden 2004 abgesetzt. Nun gehen die Münchner davon aus, das jährliche Volumen um ein Vielfaches steigern zu können. Die Wachstumsstrategie für Asien sieht eine Steigerung von knapp 95.500 (2004) auf 150.000 Automobile im Jahr 2008 vor.
Mit dem verstärkten Engagement in Indien wird die BMW Group weltweit über insgesamt 23 Produktionsstandorte in 13 Ländern verfügen; die Zahl der internationalen Vertriebsgesellschaften erhöht sich auf 35. Über 120 weitere Länder werden zudem von nationalen Importeuren bedient. Damit besitzen die Münchner nach eigener Darstellung das im Wettbewerbsvergleich am besten ausgebaute internationale Produktions- und Vertriebsnetzwerk.
Montagewerke unterhält BMW in Asien bisher in Thailand, Malaysia und Indonesien sowie als Joint-Venture in China. Die asiatischen Importeursmärkte werden von Singapur aus gesteuert. 2006 wird der Autobauer dort zudem ein neues Designstudio eröffnen.












