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212 Mio. US-Dollar Volumen / Erstausrüster-Großauftrag von GM erwartet
Johnson Controls kauft Autobatterie-Sparte von Delphi
Außerdem erwartet Johnson Controls zusammen mit der Übernahme einen globalen langfristigen Vertrag zur Belieferung von General Motors mit Erstausrüstungsbatterien. Die zum Verkauf anstehende Sparte hat den Angaben zufolge einen jährlichen Konzernumsatz von ca. 600 Millionen US-Dollar und umfasst Delphis Batteriestandorte in mehr als zehn Ländern einschließlich verschiedener Beteiligungen an Joint-Ventures in China und Südkorea. Die Delphi-Autobatteriewerke in den USA sind jedoch nicht Bestandteil der Transaktion. Während einer Übergangszeit bis 2007 will Delphi von seinen Werken in New Brunswick und Fitzgerald im Rahmen einer Auftragsfertigung mit Johnson Controls Batterien liefern.
Johnson Controls erhofft sich durch die Übernahme eine Beteiligung am schnellwachsenden asiatischen Autobatteriemarkt, insbesondere in China. Man erwarte, mit Hilfe dieser Akquisition die eigene Technologie erweitern und das Geschäft global ausdehnen zu können, hieß es. Ziel sei, eine "führende Position in Asien" einzunehmen und der wichtigste Lieferant von Erstausrüstungsbatterien für die großen Automobilhersteller der Welt zu werden.
Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und dem Abschluss eines endgültigen Kaufvertrages. Beides soll bis zum Sommer 2005 über die Bühne gehen. Dann soll auch der Vertrag mit General Motors geschlossen sein.
Johnson Controls produziert jährlich mehr als 80 Millionen Batterien und ist damit nach eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller von Stromspeichergeräten für Kraftfahrzeuge und andere Anwendungen. Kürzlich hatte das Unternehmen seinen Geschäftsbereich Motorelektronik an Valeo veräußert (Autokiste berichtete).











