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Mercedes startet Sprinter-Produktion in den USA
Amazon bestellt 20.000 Sprinter auf einmal

Daimler
Nicht weniger als 20.000 Sprinter hat
Amazon bestellt, hier noch das alte Modell
Mercedes verspricht sich hohe Absatzchancen für den Sprinter auf dem nordamerikanischen Markt. Zum Produktionsstart konnte der wichtigste Nutzfahrzeughersteller der Welt denn auch gleich einen Großauftrag vom wichtigsten Online-Händler vermelden: Amazon kauft auf einen Schlag 20.000 Sprinter für sein "Delivery Service Partner Programm", mit dem Kleinunternehmer maßgeschneiderte Vans und spezielle Leasingverträge erhalten, um Ware auszufahren. Amazon wird damit, anders als bisher gedacht, größter Sprinter-Kunde.
Bislang wurden die Sprinter für den nordamerikanischen Markt in Deutschland gefertigt. Aufgrund hoher Importzölle wurden diese allerdings in einem aufwändigen Verfahren teilzerlegt (SKD-Bausätze, "semi-knocked-down") und seit 2006 in North Charleston remontiert. Mit dem neuen Werk können die Fahrzeuge "made in USA" schneller, gewinnbringender und vor allem zahlreicher zu den Kunden gebracht werden.
Das neue Werk umfasst eine Gesamtfläche von mehr als 900.000 Quadratmetern - eine Verdreifachung der bisherigen Fläche, davon etwa 167.000 m2 bebaut. Mit neuen Anlagen für den Karosserierohbau, Lackierung und Endmontage entstand laut Daimler eine der modernsten Produktionsstätten in Nordamerika. Die Investitionen lagen bei 500 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig hatte Daimler insgesamt sogar 450 Millionen Euro in die Sprinter-Werke Düsseldorf und Ludwigsfelde gesteckt. Der Sprinter ist der einzige große Transporter, der noch in Deutschland gebaut wird.











