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Tausende neuer Triebkopf-Varianten mit Frontantrieb für Wohnmobile
Hymer wird größter Kunde für den Mercedes Sprinter

Daimler
Mehrere Tausend solcher Sprinter-"Triebköpfe" mit
Frontantrieb will Mercedes an Reisemobilbauer Hymer liefern
Mercedes kam zum Vergleich mit V-Klasse und Sprinter zusammen gerade einmal auf knapp 7,5 Prozent. Das bezeichnet der Autobauer unbescheiden wie meist als "starke Position", will diese aber gleichzeitig erweitern. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, weil der neue Sprinter erstmals auch mit Frontantrieb zu haben ist.
Bei dieser Variante verbessert sich konstruktionsbedingt die mögliche Nutzlast. Dies erhöht unter anderem auch die Möglichkeiten für Aufbauhersteller. Eine niedrigere Ladekante macht das Ein- und Aussteigen aus dem Wohn- und Schlafbereich von Reisemobilen zudem deutlich komfortabler. Zusätzlich bietet Mercedes den neuen Sprinter auch als sogenannten "Triebkopf" an. Hier befinden sich Antrieb, Tank und alle anderen Aggregate vor oder unter dem Fahrerhaus. Dadurch haben Aufbauhersteller völlig freie Hand bei der Gestaltung des hinteren Fahrzeugbereichs.
Mercedes geht daher nach den Worten von Volker Mornhinweg, Chef der Van-Sparte, davon aus, dass Hymer größter Kunde des neuen Sprinter wird. Mercedes-Benz Vans und Hymer haben dazu bereits einen Vertrag über die Lieferung einer vierstelligen Zahl von Fahrzeugen der Triebkopf-Variante im Jahr 2018 abgeschlossen. Ab dem Jahr 2019 ist in Summe ein jährlich hohes vierstelliges Absatzvolumen vorgesehen. Die ersten Fahrzeuge werden in den nächsten Wochen an Hymer zum Aufbau neuer Reisemobilvarianten geliefert.
Hymer war bereits bei der Entwicklung der neuen Triebkopf-Variante eingebunden. Das 1957 gegründete Unternehmen ist heute europäischer Marktführer im Premiumsegment für Reisemobile. Mercedes und Hymer arbeiten seit mehr als 40 Jahren zusammen - schon das erste Hymermobil basierte auf einem Transporter mit Stern.











