Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
Dienstag, 10. Februar 2026

Neues Basismodell für den E-Mini

Renault Twingo knackt die 20k-Grenze

Renault öffnet die Bestellbücher für das Basismodell des neuen Twingo, der so unter die magische 20.000-Euro-Grenze sinkt und mit dem Citroën ë-C3 gleichzieht. Doch der Preis ... hat seinen Preis.

Renault Twingo knackt die 20k-Grenze
Renault
Jetzt ab 20.000 Euro:
Renault Twingo E-Tech (Bild zeigt "Techno")
ANZEIGE
Renault verkauft den neuen Twingo jetzt bereits ab 19.990 Euro. Das nun konfigurier- und bestellbare Basismodell "Evolution" verfügt dabei über den gleichen Antrieb wie der "Techno", ist aber wesentlich magerer ausgestattet.

Die genauen Unterschiede sind mangels entsprechender Aufstellungen nicht herauszufinden. Klar ist, dass der Evolution auf die Rückfahrkamera, die Zweifarbigkeit der Radabdeckungen, das Google-System, die Fernlichtautomatik und den Regensensor ebenso verzichten muss wie auf elektrisch anklappbare Außenspiegel, Schlüsselkarte und den praktischen umklappbaren Beifahrersitz. Anstelle der Klimaautomatik gibt es eine manuelle Klimaregelung, anstelle der adaptiven Abstandsregelung einen Tempomaten, und anstelle einer modernen Mini-Antenne eine unpraktische und unschöne Dachantenne wie früher. Selbst den One-Pedal-Modus und die getönten Scheiben hinten haben die Franzosen gestrichen.

In Sachen Antrieb entspricht der "Twingo E-Tech elektrisch" – so nach wie vor der offizielle Renault-Bezeichnung – als Evolution dagegen dem Techno. Für Vortrieb sorgt hier wie da ein 82-PS-Motor, Strom liefert ein 27,5 kWh kleiner Akku, der für eine Reichweite von 262 Kilometern (Normwert) gut ist. Das Paket sei "alles andere als eine Verzichtserklärung", heißt es bei Renault dazu, und wir fügen hinzu: Das ist Ansichtssache. Richtig praxistauglich ist eine real auf vielleicht 170 Kilometer zu schätzende Reichweite nicht – außer für Käufer, die extrem wenig fahren oder jeden Abend laden können.

20.000 Euro sind dagegen zweifellos ein Wort – und das erst Recht für jene, die die staatliche Förderprämie (die Renault mit dem schönen Wortspiel "liberté, égalité, elektroprämié" bewirbt) in Abzug bringen und sich das Auto so bestenfalls für 14.000 Euro "holen" können. Doch die Ersparnis von nur 1.600 Euro gegenüber dem Techno steht unserer Meinung nach in keinem Verhältnis zum kargen Lieferumfang.

Citroën verkauft den ebenfalls sehr übersichtlich ausgestatteten ë-C3 bereits seit einiger Zeit ab 19.990 Euro. Noch günstiger sind lediglich Dacia und Leapmotor mit ihren kleinen Stromern Spring und T03.
  Autonews-Übersicht date    —  # 14008
text  
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
ANZEIGE