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Kleine Fahrmaschine mit Kohlefaser-Chassis und rund 250 PS
Alfa Romeo 4C: Gern, schnell, gut
Wie bereits der vielen als Traumwagen geltende, nur limitiert gebaute 8C, verfügt auch der 4C über ein Kohlefaser-Chassis. Wie scher respektive leicht das Auto dadurch schlussendlich geworden ist, lässt Alfa bisher noch offen. Die 850 Kilogramm der 2011 ebenfalls in Genf vorgestellten Studie dürfte das Serienauto allerdings verfehlen. Das Leistungsgewicht werde unter vier Kilogramm pro PS liegen, heißt es, was aber auch nur bedingt weiterhilft, weil die Italiener auch den Motor noch nicht konkretisieren.
Es handelt sich um einen aufgeladenen Vierzylinder (4C - 4 Cilindri) mit dem für Alfa Romeo traditionsreichen Hubraum von 1750 Kubikzentimetern, konkret um eine fortentwickelte Version des aus der Giulietta bekannten Direkteinspritzer-Aggregats mit dort 235 PS. Rund 250 PS und 1.000 Kilogramm scheinen demnach eine realistische Größenordnung zu sein. Die Kraftübertragung erfolgt stets über das TCT-Doppelkupplungsgetriebe.
Der im hauseigenen Centro Stile Alfa Romeo gezeichnete, unter vier Meter kurze, zwei Meter breite und 1,18 Meter flache 4C wird wie ehedem der 8C im Maserati-Werk Modena gebaut. Was den Preis betrifft, hält es Alfa bisher so wie mit allen Daten: Fehlanzeige. Unter 50.000 Euro darf man schätzen, aber wohl nicht allzu viel darunter - mithin recht nahe an einem stärkeren und sechszylindrigen, aber auch schwereren Porsche Cayman. Dem Absatz dürfte es nicht schaden: Zwar ist der 4C nicht limitiert, kann aber nur etwa 2.500 Mal im Jahr vom Band rollen - für Europa und die USA.












