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Gemeinsamer Heckantriebs-Roadster aus japanischer Produktion ab 2014/15
Mazda baut den nächsten Alfa Spider
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| Mazda und Alfa Romeo | Hersteller |
| wollen künftig zusammenarbeiten | |
Geplant ist den Angaben zufolge die Entwicklung zweier klar differenzierter, optisch eigenständiger und markenspezifischer leichtgewichtiger Roadster mit Hinterradantrieb. Mazda und Alfa Romeo wollen für ihre Modellvariante jeweils eigene Motoren einsetzen. Das Projekt sieht vor, dass beide Fahrzeuge im Mazda-Werk in Hiroshima gefertigt werden. Die Produktion für Alfa Romeo soll im Jahr 2015 beginnen; mutmaßlich wird Alfa am traditionsreichen Namen Spider festhalten.
"Allianzen auf dem Gebiet der Technologie- und Produktentwicklung gehören zu den Unternehmenszielen von Mazda, und diese Ankündigung mit Fiat ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung", sagte Mazda-Präsident und -CEO Takashi Yamanouchi. "Es ist besonders aufregend, mit einer solch prestigeträchtigen Marke wie Alfa Romeo bei der Entwicklung eines neuen Roadsters auf Basis der nächsten MX-5 Generation zusammenzuarbeiten - ein Fahrzeug, das für Mazda den Status einer Ikone hat und als meistverkaufter Roadster aller Zeiten bekannt ist."
Fiat-Chef Sergio Marchionne erklärte, die Vereinbarung zeige das Bekenntnis zu Alfa Romeo und die Entschlossenheit, die Marke vollständig global aufzustellen. "Durch die Partnerschaft mit Mazda werden wir mit dem anerkannt führenden Hersteller kompakter Heckantriebs-Fahrzeugarchitekturen zusammenarbeiten, um einen aufregenden und stylischen Roadster im Sinne der Alfa-Romeo-Tradition anbieten zu können. Wir sind dankbar für diese Zusammenarbeit mit Mazda und freuen uns darauf, eine fruchtbare und kontinuierliche Partnerschaft zu etablieren."
Die Unterzeichnung der endgültigen Vereinbarung wird für die zweite Jahreshälfte 2012 erwartet. Mazda und Fiat haben sich darüber hinaus verständigt, weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Europa zu prüfen.
Mazda arbeitet außerdem mit Ford zusammen, wenn auch die Amerikaner ihre Anteile an Mazda von 33 Prozent im Jahr 2008 auf aktuell etwa 3,5 Prozent reduziert haben. Außerdem besteht zwischen Mazda und Nissan eine Kooperation, während Nissan/Infiniti seinerseits mit Mitsubishi zusammenarbeitet und über die Allianz mit Renault auch mit Lada, Mercedes und Smart. Fiat besitzt die Mehrheit an dem US-Hersteller Chrysler inklusive dessen Marken Jeep und Dodge und verkauft deren Modelle zum Teil unter Fiat- und Lancia-Emblem. Fiat liefert außerdem den Doblò als Combo an Opel (wo man die größeren Transporter gemeinsam mit Renault realisiert), kooperiert im Nfz-Bereich mit Peugeot/Citroën und verkauft Dieselmotoren an Suzuki; die Zusammenarbeit zwischen Suzuki und Volkswagen dagegen ist nicht rechtlich, wohl aber faktisch beendet.












