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Fünfte Ausstattungslinie als Rabattaktion
Nissan Qashqai N-Tec: Sondermodell zum Gähnen

Nissan
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In der Preisliste sortiert sich der N-Tec aufbauend auf "N-Connecta" als dritte in der nun fünfstufigen Hierarchie ein. Zusätzlich gibt es eine Heizfunktion für Vordersitze, Lenkrad und Frontscheibe, außerdem ein Ersatzrad. Weitere Extras oder ein für Sondermodelle typisches besonderes Styling hat Nissan nicht in petto.
Motorseitig lässt sich der N-Tec grundsätzlich mit beiden regulär angebotenen Motoren kombinieren, als dies sind der 1,3-Liter-Mildhybrid mit 158 PS (Vierzylinder) und der sehr spezielle "e-POWER"-Antrieb, bei dem der 1,5-Liter-Benziner (Dreizylinder, 158 PS) ausschließlich der Stromerzeugung für den elektrischen Antriebsmotor (205 PS) dient. Beim Mild-Hybrid sind aber die Versionen mit Handschaltung bzw. Allradantrieb ausgenommen.
Der Qashqai N-Tec kostet ab 39.450 Euro bzw. 42.150 Euro, das sind jeweils 1.100 Euro weniger als für den N-Connecta. Zusammen mit dem sonst 700 Euro teuren "Winter-Paket Plus" errechnet sich so ein Preisvorteil von 1.800 Euro. Bei Nissan ist von 2.000 Euro die Rede, wobei offenbar das Ersatzrad mit berücksichtigt wurde, das es aber laut Preisliste nur als Zubehör und nur für den Mild-Hybrid gibt und das dann 505 Euro kostet.
Bleibt am Ende die Frage, welche Relevanz dann der schlechter ausgestattete und teurere N-Connecta noch hat. Die Antwort ist auch in der Preisliste zu finden: Während der N-Tec überhaupt nicht individualisierbar ist, sind beim N-Connecta zumindest Panoramadach und elektrische Heckklappe bestellbar, außerdem stehen hier Bicolor-Lackierungen zur Wahl.
Insgesamt würde Nissan den allermeisten Kunden mit deutlich weniger Linien und mehr Extras einen viel größeren Gefallen tun als mit einem derart unmotivierten Sondermodell wie dem N-Tec.
