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Elektro-Crossover mit radikalem Design
Nissan Juke 2027: Schau! Mich! An!
Nissan
das auffälligste Auto der Kompaktklasse sein
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Nun aber sollen die Karten neu gemischt werden. Nissan hat den Juke III nun im Rahmen des "Nissan Vision Events" am japanischen Hauptsitz des Unternehmens enthüllt. Und der neue Crossover schreit optisch geradezu nach Aufmerksamkeit: Hohe Gürtellinie, stark konturierte Flächen, spitze Winkel, rund-eckige Radhäuser, ein vertikaler Schriftzug und ein Doppel-Dreieck als Dachkantenspoiler sind nur einige Zutaten, die sich zu einem höchst ungewöhnlichen Auftritt vermengen.
Es bleibt beim "versteckten" hinteren Türgriff, bei stehenden Außenspiegeln und länglichen Zusatzleuchten vorne, aber nicht bei runden Hauptscheinwerfern. Die sind nun sechseckig geformt.
Den Juke III, so viel ist klar, kann man nur richtig mögen oder gruselig finden. Vermutlich macht Nissan mit dieser radikaleren Umsetzung vieles richtig: Wenn schon auffällig statt zeitlos-elegant, dann richtig: Das Auto wird wieder für Aufmerksamkeit sorgen – Aufmerksamkeit, die Nissan hierzulande dringend nötig hat.
Konzeptionell handelt es sich im neuen Juke anders als beim Micra um eine Eigenentwicklung. Technische Details jeglicher Art stehen noch aus ebenso wie Interieur-Bilder. Klar ist nur, dass die Testfertigung schon bald im britischen Sunderland beginnen, die Markteinführung sich aber noch bis zum Frühjahr 2027 hinziehen wird.
Der bisherige Juke soll als Benziner weiterhin parallel angeboten werden, was uns aber nicht nach einer nachhaltigen Lösung klingt, wird der Neuzugang die aktuelle Generation doch nicht nur optisch alt aussehen lassen.
Nissan Elektro-Strategie ist damit noch nicht zu Ende: Zu Micra, Leaf, Juke und Ariya wird sich demnächst noch ein Mini-Stromer gesellen. Hier wird dann wieder Renault die Basis liefern: Der Twingo-Abkömmling aus slowenischer Fertigung startet voraussichtlich als Nissan Wave.

