Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
Mittwoch, 11. März 2026

Nur noch mit Verbrenner-Elektro

Nissan: Facelift für den X-Trail

Gerade hat der X-Trail seinen 25. Geburtstag gefeiert, da kündigt Nissan ein Facelift für seine robuste Baureihe an. Design-Modifikationen treffen Optimierungen bei Assistenz und Infotainment. Als Antrieb steht nur noch der ungewöhnliche Verbrenner-Elektro bereit.

ANZEIGE
Der Nissan X-Trail wird ab Spätsommer in Deutschland mit einer Modellpflege zu den Händlern und Käufern rollen. Optisch gibt sich der neue Jahrgang an Modifikationen an Grill und Frontschürze und einer großflächigeren Lackierung der Karosserie im Heckbereich zu erkennen.

Dazu kommen geänderte Rückleuchten, die noch immer nicht in Voll-LED-Technik ausgeführt sind, neue 19-Zoll-Räder und schwarz glänzende untere Stoßfänger und Radkästen sowie schwarze Seitenschweller und Seitenspiegel. Die Farbpalette wird um die Farbtöne "Sukumo Blue" und "Baja Storm" erweitert, die beide auch als Zweifarb-Lackierungen zur Wahl stehen. Für den Innenraum angekündigt sind "subtile Neuerungen für mehr Harmonie und Komfort".

Greifbarer sind die technischen Updates. So hält im X-Trail erstmals die neueste Generation des Infotainmentsystems "NissanConnect" mit integrierten Google-Diensten Einzug. Das System setzt aber offenbar noch auf den auslaufenden Google Assistant und nicht auf Gemini, könnte aber später via Over-the-Air-Updates das noch nachliefern.

Optimiert ist auch das der "Around View Monitor". Das System nutzt nun Weitwinkel-Kameras, die neue Ansichtsoptionen ermöglichen, darunter einen 360-Grad-3D-Modus, die Funktion "Unsichtbare Motorhaube" und eine T-Kreuzungsansicht. In Sachen Assistenztechnik hat Nissan u.a. sanftere Reaktionen und bessere Spurführung des Lenkassistenten und eine genauere Verkehrszeichenerkennung angekündigt. Der sog. ProPILOT Assist soll nun uch eine Funktion zur "Vermeidung von unbeabsichtigten Überholmanövern auf der falschen Fahrspur" bieten und ein natürlicheres Bremsen und Beschleunigen.

In Sachen Ausstattung wird es kleinere Änderungen geben. Ausnahme ist die Linie N-Trek, die ausgehend von ihrem aktuellen Rang 3 in der fünfstufigen Hierarchie deutlich eigenständiger auftritt. Beispiele hierfür sind auffällige Details in "Magma Red", beispielsweise an den Stoßfängern sowie an Ziernähten im Innenraum. Die Marken-Logos an Front, Heck, Lenkrad und den künftig 19 Zoll großen Rädern sind schwarz-rot ausgeführt, ergänzt um exklusive N-Trek-Embleme und eine rote Beklebung mit dem Motiv des Mount Fuji auf der Heckklappe. Die Sitzbezüge wechseln von Kunstleder auf ein neues wasserabweisendes Material namens "CellCloth". Voll-LED-Scheinwerfer und das elektrische Panoramadach sind künftig Standard beim N-Trek.

Antriebsseitig wird Nissan wohl den Mild-Hybrid mit 163 PS streichen. Einzige Variante bleibt dann der sog. E-Power-Antrieb, bei der ein Benzinmotor ausschließlich als Stromerzeuger für den Antriebs-Elektromotor verwendet wird. Front- oder Allradantrieb bleiben wählbar, und auch die schwache Höchstgeschwindigkeit von 170/180 km/h und die nicht so recht zum Fahrzeugkonzept des robusten SUVs passende Anhängelast von nur 1.800 Kilogramm bleiben unverändert.

Preise will Nissan erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Durch den Wegfall des Mild-Hybrid dürfte der Einstiegspreis ungefähr um die bisherige Differenz von 3.000 Euro steigen, im Übrigen sehen wir keinen allzu großen Spielraum für Erhöhungen. Die Spanne sollte sich demnach zwischen etwa 43.000 und 59.000 Euro bewegen.
  Autonews-Übersicht date    —  # 14041
text  
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
ANZEIGE