Marken & Modelle Lesezeit ~ 3 Minuten
Optimierung für Assistenz und Infotainment
Ford Explorer: Weitere Neuerungen und Sondermodell

Ford
mit Phantasie-Kennzeichen
ANZEIGE
Äußerlich präsentiert sich das Sondermodell in der Lackierung "Cactus Grey", die für keinen anderen Explorer erhältlich ist, und die dem Auto subjektiv gut steht. Dazu kommen 20-Zoll-Räder, die ebenso schwarz ausgeführt sind wie die Lackierung von Dach, Unterfahrschutz vorne und hinten sowie markante Grafiken an Türen und C-Säule. Versprochen ist eine "besonders umfangreiche Serienausstattung", Details dazu liefert Ford aber nicht. Laut Konfigurator ist die Anhängevorrichtung Standard.
Im grundsätzlich schwarz gehaltenen Innenraum sorgen orangefarbene Akzente für Hingucker. Sie beschränken sich nicht wie so oft auf Details wie Ziernähte, sondern finden sich im Explorer auch an den Seitenpolstern der Sitze, dem unteren Teil der Soundbar und sogar an den Sicherheitsgurten. Zugleich zieren schwarz-orangefarbige Sprenkel das Armaturenbrett und die Mittelkonsole.
Zusätzlich zu den im Januar angekündigten Änderungen am Antriebsstrang hat Ford laut jetziger Mitteilung noch mehr geändert. So zählt die "One-Pedal"-Funktion ab jetzt in allen Explorer-Varianten zur Serienausstattung, heißt es. Die Geschwindigkeitsregelung kann neuerdings auch Ampelsignale erkennen und so das Auto bei Rot bis zum Stillstand verzögern.
Der Rückfahrassistent merkt sich fortan die 50 zuletzt gefahrenen Meter und übernimmt unterstützend die Lenkarbeit beim Rückwärtsfahren. Das Park-Pilot-System kann nicht nur lenken, sondern auch Beschleunigen und Bremsen. Es speichert jetzt fünf verschiedene Parkmanöver, bis zu ebenfalls 50 Metern, die sich im täglichen Leben des Explorer-Eigners wiederholen. Auch den Aufmerksamkeitsassistenten hat Ford optimiert.
Zu den weiteren Neuerungen gehören eine Vehicle-to-Load-Funktion, die die Kölner als "Pro Power Onboard-System" vermarkten. Als Stromanschluss dient die 230-V-Steckdose im Kofferraum und optional ein V2L-Adapter für die Ladebuchse.
Das Infotainmentsystem "Ford SYNC Move" zeichnet sich fortan durch eine neue Software auf Android-Basis aus. Sie soll die Bedienung dank klarerer Grafik erleichtern. Wie bei einem Smartphone lassen sich einzelne Apps nun laut Ford in "Dateikoffern" – gemeint sind Ordner – gruppieren. Das Navigationssystem, die Kameras und die Anzeige der Parksensoren erhalten größere Bildausschnitte auf dem beweglichen 14,6-Zoll-Display.
Neu im Optionsangebot ist ein ein "Traveller-Paket" an, bestehend aus Befestigungspunkte hinter der ersten und zweiten Sitzreihe – etwa zur Sicherung mitfahrender Hunde – sowie einem Ablagesystem für den vorderen Kofferraum und einem faltbaren Gepäckraumnetz.
Alle Neuerungen hat Ford für den Explorer angekündigt, meint damit aber mutmaßlich auch den Capri, ausgenommen das Sondermodell. Die Grundpreise mit 190 PS beginnen unverändert bei 39.900 Euro. Der Collection steht (mit dem 286-PS-Motor) ab saftigen 53.900 Euro in der Liste und ist damit nochmals einen Tausneder teurer als das entsprechend motorisierte, bisherige Topmodell "Premium" – das teilweise sogar besser ausgestattet ist. Genau vergleichen können Kunden das nicht oder nur mit viel Mühe, denn der Konfigurator kennt keine Vergleichsfunktion, und die Preisliste das Sondermodell nicht.
