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Markteinführung der ersten Modelle für 2017 geplant
Brennstoffzelle: Daimler, Nissan und Ford tun sich zusammen
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| Ford, Daimler und Nissan: | Daimler |
| Gemeinsame F&E der Brennstoffzelle | |
Dank einer höchstmöglichen Vereinheitlichung der Entwicklung sowie einem hohen Produktionsvolumen und den damit verbundenen Skaleneffekten sei der Weg für die Einführung des weltweit ersten wettbewerbsfähigen Brennstoffzellenfahrzeugs "bereits in 2017" geebnet. Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte noch 2011 angekündigt, das erste Wasserstoff-Modell 2014 auf den Markt zu bringen.
Die Vereinbarung soll neben dem Kostenaspekt eine hohe Signalwirkung für Zulieferer, Politik und Industrie im Hinblick auf den weiteren Ausbau der weltweiten Wasserstoffinfrastruktur ausstrahlen. Denn eine ausreichende Zahl an Wasserstofftankstellen ist die notwendige Voraussetzung, um mit Wasserstoff betriebene Elektrofahrzeuge in großer Stückzahl auf den Markt zu bringen.
"Wir sind davon überzeugt, dass Brennstoffzellenautos eine zentrale Rolle in der emissionsfreien Mobilität der Zukunft spielen. Dank des großen Engagements aller drei Partner können wir Elektromobilität mit Wasserstoff auf eine breitere Basis stellen", erklärte Daimler-Entwicklungsvorstand Prof. Thomas Weber. "Mit dieser Kooperation machen wir die Technologie für viele Kunden weltweit zugänglich."
An der Entwicklung des Brennstoffzellenstacks - so heißt die zentrale Komponente, in der aus Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft elektrische Energie erzeugt wird - wird gemeinsam von den drei Unternehmen an verschiedenen Standorten weltweit gearbeitet. Gleichzeitig prüfen die Partner die gemeinsame Entwicklung weiterer Komponenten, um zusätzliche Synergieeffekte zu erzielen. Die einzigartige Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern über drei Kontinente hinweg soll auch die Festlegung von Spezifikationen und Standards für Komponenten fördern - eine wichtige Voraussetzung, um höhere Skaleneffekte zu erreichen.












