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Viertüriger Kleinstwagen mit markantem Look kommt im Spätsommer
VW Cross Up: Das ist die Serienversion
Die silberne Gestaltung findet sich auch an den Außenspiegelgehäusen, die nach wie vor keine Blinker integrieren, und an der Dachreling. Nach alter Manier tragen die Radläufe unlackierte, schwarze Aufsätze, wie dies schon einem Golf II vor vielen Jahren gut stand. Beim kurzen Cross Up allerdings sind nicht so ganz bewährt, müssen sie aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse doch in die hinteren Türen reichen, was die Optik nicht gerade befördert. Die Türen selbst tragen ebenfalls schwarze Schutzleisten, hinten mit großem "cross up!"-Schriftzug. Dazu kommt eine Höherlegung der Karosserie und die Ausrüstung mit 16-Zoll-Alurädern und 185er-Bereifung.
Im Innenraum fällt das Auge auf spezielle Sitzbezüge (wahlweise in rot oder anthrazit) und ein in rot, schwarz oder "dark silver" erhältliches Dashpad am Armaturenbrett. Dazu kommen Textilfußmatten, Chrom-Umrandungen an Ausströmern und Tachometer, Leder an Lenkrad und Handbremshebelgriff und Einstiegsleisten mit Schriftzug.
Zur Ausstattung gehören u.a. Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Nebelscheinwerfer, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, eine asymmetrisch teilbare und umklappbare Rücksitzbank mit Kopfstützen, ein variabler Ladeboden, Drehzahlmesser und Multifunktionsanzeige. Weitere Details liegen noch nicht vor.
Einziger Antrieb ist die 75-PS-Version des Dreizylinder-Benziners. Sie wird ausschließlich mit manuellem 5-Gang-Getriebe kombiniert. Die noch nicht konkret kommunizierten Fahrleistungs- und Verbrauchswerte dürften leicht schlechter sein als beim regulären Modell (13,2 Sekunden Standardsprint, 171 km/h Höchstgeschwindigkeit, 4,7 Liter Normverbrauch).
Mit dem Cross Up baut Volkswagen sein Cross-Modellprogramm weiter aus. Dazu gehören auch die Modelle CrossPolo, CrossGolf und CrossTouran, die man - subjektiv beobachtet - inzwischen allerdings nicht mehr so häufig sieht wie früher. Den Passat Alltrack zählt VW nicht zur Cross-Familie.
Der Cross Up wird in fünf Außenfarben zu haben sein. Der Einstiegspreis liegt bei 13.925 Euro - mangels Ausstattungsliste ist eine Einordnung aber nur bedingt möglich. Legt man das mittlere Niveau "move up" als mutmaßlich gut zutreffende Vergleichsbasis zugrunde, liegt der Aufpreis bei saftigen 2.670 Euro, gegenüber dem "high up" aber bei nur 245 Euro, womit das Cross-Modell insgesamt betrachtet sogar günstiger wäre. Die Wahrheit dürfte bei einem geschätzten ausstattungsbereinigten Zuschlag von rund 1.000 Euro liegen. Interessenten haben sowieso noch Zeit zum Grübeln: Erst im Spätsommer starten die Auslieferungen.












