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50.000 Einheiten ab 2015 aus mexikanischer Produktion
Mazda baut Kleinwagen für Toyota
Gefertigt wird das Auto in einem im Bau befindlichen Mazda-Werk in Mexiko, das spätestens im März 2014 seinen Betrieb mit etwa 3.000 Mitarbeitern aufnehmen soll. Toyota übernimmt einen entsprechenden Teil der Produktionsausstattungs- und Entwicklungskosten im Zusammenhang mit dem Toyota-Modell sowie einen adäquaten Teil der Kosten, die durch die Anhebung der Produktionskapazität von rund 140.000 auf 190.000 entstehen.
Die Partner sehen die Vereinbarung als Win-win-Situation: Toyota sein Modellprogramm auf dem nordamerikanischen Markt, Mazda verspricht sich eine Steigerung der Produktionseffizienz und einen Beitrag zur Profitabilität.
Mazda arbeitet außerdem mit Ford zusammen, wenn auch die Amerikaner ihre Anteile an Mazda von 33 Prozent im Jahr 2008 auf aktuell etwa 3,5 Prozent reduziert haben. Außerdem besteht zwischen Mazda und Nissan eine Kooperation, während Nissan/Infiniti seinerseits mit Mitsubishi zusammenarbeitet und über die Allianz mit Renault auch mit Lada, Mercedes und Smart. Den nächsten MX-5 wird Mazda gemeinsam mit Fiat/Alfa Romeo entwickeln und für Alfa in Japan produzieren, Toyota bezieht seinen neuen Transporter von PSA Peugeot/Citroën, die bisher in diesem Bereich mit Fiat kooperierten, bei Elektroautos und SUV aber mit Mitsubishi. Im übrigen hatte PSA eine große Zusammenarbeit mit GM/Opel vereinbart, während die Rüsselsheimer aktuell ihre größeren Nutzfahrzeuge mit PSA-Konkurrent Renault verwirklichen, den kleineren Combo aber bei Fiat einkaufen; der entsprechende Renault (Kangoo) dreht inzwischen als Mercedes Citan seine Runden. Und so weiter...











