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Weitere 250 Mio. Pfund für britisches Produktionsnetzwerk
BMW erwägt Mini-Fertigung bei Nedcar
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| Mini-Chef Krüger (l.) und GB-Wirt- | BMW |
| schaftsminister Cable im Mini-Werk Oxford | |
Der Betrag wird zusätzlich zu den bereits im Juni 2011 angekündigten 500 Mio. Pfund eingebracht und soll einen Beitrag zur Beschäftigungssicherung der rund 5.500 Mitarbeiter im sogenannten Mini-Produktions-Dreieck in Großbritannien leisten.
"Seit dem Jahr 2000 summieren sich damit die Investitionen in unsere Produktionsstandorte in Großbritannien auf 1,75 Mrd. Pfund," so Harald Krüger, im BMW-Vorstand verantwortlich für die Marke Mini, anlässlich eines Treffens mit dem britischen Wirtschaftsminister Vince Cable im Mini-Werk in Oxford.
Das Geld soll offenbar vornehmlich in die Standorte Hams Hall und Swindon fließen, die damit auf die erwarteten höheren Absatzzahlen vorbereitet werden. Oxford dagegen produziert bereits an der Kapazitätsgrenze. Daher seien mittelfristig zusätzliche Fertigungskapazitäten erforderlich. "Mögliche Optionen dazu werden derzeit untersucht", hieß es. Krüger sagte, man prüfe in diesem Zusammenhang "die Vergabe einer Auftragsproduktion in einer Satellitenfertigung" und verhandele insoweit mit dem Werk Nedcar in den Niederlanden. Das Werk ist nach dem angekündigten Abzug von Mitsubishi vom Aus bedroht.
Der neuzeitliche Mini wird seit elf Jahren verkauft. Im Werk Oxford wurden mehr als zwei Millionen Exemplare gebaut. Bis auf den Countryman, der bei Magna Steyr in Österreich gebaut wird, laufen alle Mini-Varianten in Oxford vom Band. Mit Limousine, Cabrio, Clubman, Countryman, Roadster, Coupé und dem Mini Clubvan gibt es derzeit sieben Varianten, drei weitere werden also folgen, u.a. möglicherweise ein Mini-Mini als Smart-Konkurrent und ein Mini-Van.












