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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht April 2012: Es bleibt beim Plus
Der Zuwachs gilt auch für die Betrachtung des ersten Jahresdrittels. Mit insgesamt 1,22 Millionen Kfz, darunter 1,05 Mio. Pkw, lag das Handelsvolumen um 1,4 bzw. 1,8 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Bezogen auf die Fahrzeugklassen gab es im April deutliche Aufwärtsbewegungen bei den Großraum-Vans (+13,1 %) und den Geländewagen (+13,6 %). Die höchste Steigerungsrate war im Mini-Segment zu beobachten (+32,2 %). Die Neuzulassungen in der Oberklasse (-13,3 %), bei Sportwagen (-8,9 %) und Wohnmobilen (-10,0 %) gingen dagegen deutlich zurück. Auch Motorräder ergänzen nun wieder das Straßenbild. Mit 20.375 neu angemeldeten Krafträdern waren es jedoch 8,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Darunter waren 4.271 Zweiräder bis 125 ccm Hubraum und 1.787 leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge (Kfz). Der Nutzfahrzeugbereich erreichte nicht ganz Vorjahresniveau. Das Lkw-Segment 12 bis 20 Tonnen lag leicht im Plus, bei den Sattelzugmaschinen gab es eine Aufwärtsbewegung von 7,9 Prozent.
Regional betrachtet gab es im April in den Stadtstaaten Berlin (+18,3 %) und Bremen (+11,0 %) ein besonders starkes Wachstum, während im Saarland 17,7 Prozent weniger Neuzulassungen registriert wurden als vor einem Jahr. Der Privatanteil lag bei 39,5 Prozent.
Noch ein Blick auf die Hersteller: Bis auf Ford (-6,3 %) und Opel (-9,1 %) konnten alle deutschen Marken Zugewinne gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Mit nahezu einem Drittel Zuwachs überrascht Smart, während VW interessanterweise nur minimal zulegen kann. Bei den Import-Marken liegen Renault (einschließlich Dacia) und Škoda mit den meisten Neuzulassungen fast gleichauf; die Franzosen dürften ihren Titel als erfolgreichster Importeur in Deutschland schon bald abgeben müssen, wenn aus Tschechien die neuen Modelle Citigo (Fahrbericht Citigo) und Rapid anrollen. Land Rover (+91 %) und Lancia (+439 %) erzielten die höchsten Zulassungssteigerungen, Daihatsu und Mitsubishi die größten Verluste. Nahezu vier von zehn Neuwagen (38,2 Prozent) kommen aus dem VW-Konzern.
Auf dem Second-Hand-Markt wechselten im April 685.645 Kfz den Halter. Der Pkw-Bereich lag 3,3 Prozent über Vorjahresniveau, bei den Nutzfahrzeugen gab es 2,5 Prozent weniger Umschreibungen als vor einem Jahr. Gebrauchte Krafträder waren ebenfalls rückläufig. Nach vier Monaten verbucht der Gebrauchtwagenmarkt ein Plus von 2,6 (Kfz) bzw. 3,7 Prozent (Pkw).
Weitere Daten und Tendenzen entnehmen Sie bitte den verlinkten Übersichten.











