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Neues Design, bessere Ausstattung, neue Motoren aus der S-Klasse
Mercedes M-Klasse: Tiefgreifende Modellpflege
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| Modellgepflegte M-Klasse: Lackierte | © DaimlerChrysler AG | Stoßfänger, Spiegelblinker und optional Bi-Xenon-Scheinwerfer |
Optisch auffälligste Veränderung sind die neugestalteten und nun bei allen Versionen (wie auch die Seitenschutzleisten) lackierten Stoßfänger, die dem Wagen ein eleganteres Erscheinungsbild verschaffen. Die Außenspiegel sind ebenfalls lackiert, neu geformt und tragen nun die aus anderen Baureihen bereits bekannten integrierten Seitenblinkleuchten.
Dazu kommt die heutzutage auch bei Mercedes unvermeidliche Klarglas-Optik der Scheinwerfer. Diese selbst sollen - gegen Aufpreis - für mehr Fahrsicherheit sorgen: Es handelt sich um neuartige Bi-Xenon-Scheinwerfer, die Mercedes bisher nur in den Top-Coupés der CL-Klasse einsetzt. Dank Gasentladungslampen erzeugen diese Scheinwerfer einen doppelt so hohen Lichtstrom als herkömmliche Halogen-Lampen und garantieren sowohl beim Abblendlicht als auch beim Fernlicht eine noch bessere Fahrbahnausleuchtung. Zur Vermeidung von Blendeffekten kommt nicht nur eine automatische, sondern eine sensorgesteuerte, dynamische Leuchtweitenregulierung zum Einsatz, die die Scheinwerferhöhe in Sekundenbruchteilen den jeweiligen Fahrbahnzustand anpasst und so selbst Unebenheiten wie Kanaldeckel ausgleichen können soll.
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| Jahrgang 2002: | © DaimlerChrysler AG | Neue Mittelkonsole und andere Verbesserungen |
Im Innenraum sind ebenfalls etliche Veränderungen vorgenommen worden, wobei die Stuttgarter hier auch die Wünsche der bisher rund 300.000 Käufer des Modells berücksichtigt haben: Zunächst ins Auge fällt eine neu gestaltete Mittelkonsole, die künftig in allen Modellvarianten durch serienmäßige Edelholz-Zierteile aufgewertet wird. Die neue Mittelkonsole bietet unter anderem zusätzliche Ablagefächer zwischen den Vordersitzen sowie für die Fondpassagiere einen weiterentwickelten Doppel-Cupholder, einen beleuchteten Aschenbecher, eine 12-Volt-Steckdose und neue, individuell einstellbare Belüftungsdüsen.
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| Serienmäßig: | © DaimlerChrysler AG |
Klimaautomatik mit neuem Bedienteil und Fond-Zusatzgebläse |
Außerdem verfügt nun auch die M-Klasse über serienmäßige Windowbags zur Verbesserung der passiven Sicherheit. Die rund 2 Meter langen und 50 Zentimeter hohen Luftsäcke ergänzen die Schutzwirkung der Sidebags in den Türen.
Wie bei allen modernen Mercedes-Personenwagen arbeitet künftig auch in der M-Klasse ein spezieller Lichtsensor an der Frontscheibe, der bei Dunkelheit automatisch die Außenbeleuchtung einschaltet. Dieser so genannte Fahrlicht-Assistent gehört zur Serienausstattung des Allradautomobils. Angesichts des japanisch anmutenden Lichtschalters im Lenkstockhebel (die M-Klasse hatte von Anfang an nicht den seit den siebziger Jahren zig-millionenfach bewährten und von vielen anderen Herstellern nachgeahmten Drehschalter fürs Licht) ist dies sicher kein Nachteil. - Eine Einparkhilfe ist künftig auf Wunsch lieferbar.
Mit einem neuen Programm an Handys und festeingebauten Autotelefonen können Mercedes-Kunden auf dem Bildschirm des Bedien- und Anzeigesystems COMAND (Wunschausstattung) künftig auch SMS-Kurznachrichten lesen und verfassen.
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| Heckansicht: | © DaimlerChrysler AG | Kraftvolle Optik durch neugestaltete Stoßfänger |
Das Tankvolumen vergrößert sich bei allen Motorvarianten auf 83 Liter, sodasss der neue ML 400 CDI mit einer Tankfüllung rund 840 Kilometer unterwegs ist.
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| Jetzt auch in der M-Klasse: | © DaimlerChrysler AG | Die bärenstarke 4-Liter-V8-CDI-Maschine |
Äußerlich sind die neuen V8-Modelle der M-Klasse an Chrom-Zierrat auf den Lamellen der Kühlermaske, an den Türgriffen und am Griff der Heckklappe sowie an ihrem eigenständigen Felgen-Design zu erkennen. Das Topmodell ML 55 AMG mit dem 255 kW/347 PS starken V8-Hochleistungstriebwerk betont seine herausragende Position im Modellprogramm der M-Klasse künftig durch einen silberfarben lackierten Kühlergrill noch stärker.
Neben den beiden neuen V8-Modellen ML 400 CDI und ML 500 sowie dem ML 55 AMG stehen für die M-Klasse auch weiterhin der Fünfzylinder-Dieselmotor des ML 270 CDI und das V6-Benzintriebwerk des ML 320 zur Auswahl.
Die M-Klasse, bisher nach Herstellerangaben weltweit bereits über 300.000 mal verkauft, zählt mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent in vielen Ländern Europas zu den erfolgreichsten Modellen dieses Marktsegments und neben dem BMW X5 - auch sonst die Konkurrenz - zu den sichersten, wie das amerikanische "Insurance Institute for Highway Safety" nach verschiedenen Crashtests feststellte. Die Modellpflege hat dem Wagen gut getan und dürfte für neue Kaufimpulse der zahlungskräftigen Kundschaft sorgen: Bereits der ML 320 kostet rund 43.000. Euro, versteht sich.
















