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Letzte Golf-VI-Variante / 265 PS ab 43.300 Euro
VW Golf R Cabriolet: Noch stärker, noch teurer
Der Schwung ist dabei heftig, aber nicht überragend: In 6,4 Sekunden beschleunigt der Zweitürer über das serienmäßige 6-Gang-DSG aus dem Stand auf Bundesstraßen-Tempo, und auf der Bahn sind maximal 250 km/h drin. Zum Vergleich: Der offene GTI (210 PS) kommt auf 7,3 Sekunden und 235 km/h, der geschlossene R (270 PS) schaffte den Standard-Sprint mit DSG in 5,5 Sekunden.
Das Exterieur des stärksten Golf Cabrio aller Zeiten prägen vier "Talladega"-Leichtmetallräder im 18-Zoll-Format, ein um 25 Millimeter tiefergelegtes R-Sportfahrwerk sowie eigens konzipierte Stoßfänger. Wie beim "normalen" Golf VI R ist das Tagfahrlicht nicht im Hauptscheinwerfer, sondern in der Frontschürze beheimatet. Schwellerverbreiterungen, Heckspoiler auf der Kofferraum-Abrisskante, schwarze Außenspiegelgehäuse und schwarze Bremssättel sind weitere Zutaten. Im Interieur gibt es blaue Instrumentenzeiger, eine Sportsitzanlage in Leder Vienna Cool Leather mit Ziernähten in "Art Grey" und R-Logo in den vorderen Kopfstützen und eine Edelstahl-Pedalerie.
Xenon-Licht sowie Sitzheizung, Parksensoren und Klimaautomatik sind serienmäßig, im übrigen knausert VW bei der Ausstattung: Nur ein kleines Radio ist an Bord, Kleinkram wie Freisprechanlage, Windschott, Premium-Bordcomputer, Tempomat, Rückfahrkamera, Licht- und Regensensor oder Fußraumbeleuchtung sind extra zu bezahlen - und das bei einem Grundpreis von satten 43.325 Euro, entsprechend über 11.600 Euro Aufschlag zum GTI, ausstattungsbereinigt immerhin noch etwa 5.500 Euro.
Das Golf Cabriolet R dürfte die letzte Variante auf Golf-VI-Basis und damit der letzte neue VW unterhalb des Touareg ohne das Konzept des "Modularen Querbaukastens" sein; wer von einem GTD-Cabrio träumt, wird es dabei belassen müssen.












