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Bericht: Management erwägt Entfeinerung der Fahrzeuge und weitere Entlassungen
Opel droht schon 2012 Milliarden-Lücke im operativen Ergebnis
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| Schwierige Zeiten: | Opel |
| Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke | |
Nach Informationen des Magazins verlangt GM daher Ende Januar 2012 einen Geschäftsplan für die kommenden Jahre, der Opel endlich wieder in die Gewinnzone bringen soll. Dabei erschwert der US-Mutterkonzern den Rüsselsheimern jedoch die Expansion ins Ausland, die viele als notwendigen Schritt zur Rettung ansehen. Um den Sanierungsplan einhalten zu können, bleibt Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke daher laut Bericht wohl nur ein harter Kostenschnitt im Unternehmen selbst. So überlege Stracke Opel-Insidern zufolge, künftig billigere Materialien einzusetzen, Zulieferer im Preis zu drücken und weniger Einzelteile selbst zu produzieren. Damit verbunden drohten vor allem im Entwicklungs-Bereich gravierende Einsparungen, was viele als Signal für einen bevorstehenden Stellenabbau werten.
Zudem seien bereits Modell-Derivate wie das für 2013 geplante Opel Astra Coupé gestrichen worden. Kenner des Konzerns gehen außerdem davon aus, dass die beiden europäischen Opel-Werke in Bochum und im britischen Ellesmere Port mittelfristig gefährdet seien. Die Schließung des Bochumer Werkes halten manche mit dem Produktions-Ende des Opel Zafira im Jahr 2016 für wahrscheinlich.
Der bevorstehende Wechsel an der Spitze des Opel-Betriebsrates dürfte für Stracke hingegen keine Entlastung bedeuten. So gilt der designierte Nachfolger des im Januar in den Ruhestand gehenden Betriebsratschefs Klaus Franz, Wolfgang Schäfer-Klug, laut Bericht als nicht weniger hartnäckiger Verhandlungs-Gegner.












