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Erforschung der induktiven Batterieaufladung von Elektrofahrzeugen
Transrapid-Testzentrum wird Versuchsanlage für Elektromobilität
Schwerpunkt der künftigen Forschungstätigkeit ist die Elektromobilität. Die Ingenieure im Emsland haben große Erfahrungen mit der kabellosen Stromübertragung, ein Wissen, das nun beim Ausbau der Elektromobilität gefragt ist. So sollen die Transrapid-Forscher Möglichkeiten der induktiven Batterieaufladung von Elektrofahrzeugen untersuchen. Entwickelt und erprobt werden sollen Verfahren, mit denen elektrische Energie aus stromführenden Leitern in der Fahrbahn berührungslos auf das Fahrzeug übertragen und Akkus aufgeladen werden können. Denkbar sind beispielsweise Systeme mit Induktionsschleifen vor Ampeln, die Strom an dort wartende Autos abgeben können.
Das Versuchsprogramm soll wieder vom Betreiber der Anlage, der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft (IABG) in Ottobrunn bei München, ausgeführt werden. Zu näheren Einzelheiten wollte die IABG dem Blatt keine Auskunft geben.
Im September 2006 war es auf der Versuchsstrecke zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem 23 Menschen starben und zehn weitere verletzt wurden.











