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Sonntag, 28. Februar 2021,
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65 Zentimeter mehr Ladefläche für mindestens 3.300 Euro Minderpreis

VW Amarok jetzt auch als SingleCab

Volkswagen
Jetzt auch als Zweitürer:
VW Amarok SingleCab
Weniger Kabine, mehr Ladefläche: Der VW Amarok kommt jetzt auch als Coupé SingleCab auf den deutschen Markt. Er repräsentiert das klassische "Arbeitstier" unter den Pickups, und ist auch preislich interessant. Außenlänge (5,18 Meter) und Radstand (3,10 Meter) sind bei beiden Amarok-Versionen identisch. Durch den Wegfall der hinteren Kabine mit den Türen verlängert sich beim SingleCab die Ladefläche um 65 Zentimeter. Bei einer unveränderten Durchladebreite von 1,22 Metern zwischen den Radkästen bietet sich eine insgesamt 3,57 Quadratmeter große Ladefläche. Wer beispielhaft zwei Europaletten quer auflädt, hat noch 60 Zentimeter Restlänge.

Die Einzelkabine ist laut VW länger als bei konkurrierenden Modellen, so dass hinter den beiden Sitzen noch Stauraum verbleibt und auch die Sitze einen weiten Verstellbereich aufweisen.

In Sachen Kraftübertragung besteht die Wahl zwischen Hinterradantrieb und zuschaltbarem Allradantrieb 4MOTION mit Untersetzungsstufe - jeweils in Verbindung mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Optional ist - zusätzlich zur serienmäßigen elektronischen Differentialsperre - für beide Antriebsversionen eine mechanische Differentialsperre an der Hinterachse erhältlich. Die Heavy-Duty-Federung ermöglicht eine maximale Nutzlast von bis zu 1,248 Tonnen.

Motorseitig steht der Zweiliter-Diesel ausschließlich in den Varianten mit 122 oder 163 PS (Bi-Turbo) zur Verfügung. Der Normverbrauch liegt ohne/mit Allradantrieb bei 7,3/7,5 bzw. 7,6/7,8 Litern - und damit nahezu auf dem Niveau der DoubleCab-Varianten.

Der Amarok SingleCab wird in nur einer Ausstattungslinie angeboten, die wohl noch etwas unterhalb der namenslosen Basis beim viertürigen Modell angesiedelt ist; Details liegen noch nicht vor. ESP, vier Airbags und CD-Radio gehören zum Standard, Klimaanlage, Navigation, Multifunktions-Lenkrad, Alarmanlage, Sitzheizung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung zu den Optionen. Neben der klassischen Nutzfahrzeug-Variante mit einem schwarzen vorderen Stoßfänger sind für den SingleCab auch Styling-Pakete mit in Wagenfarbe lackiertem Frontstoßfänger und 16-, 18- oder 19-Zoll-Leichtmetallfelgen erhältlich. So kann das "Arbeitstier" auch in Richtung Lifestyle-Pickup aufgerüstet werden.

Der Amarok SingleCab ist ab sofort bestellbar. Er kostet zwischen 23.205 und 27.299 Euro, das sind in der Basis knapp 3.300 Euro weniger als für den DoubleCab berechnet werden.
Leserbrief Autokiste folgen date  17.11.2011  —  # 9778
text  Hanno S. Ritter
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