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Start der Bauarbeiten für ersten Neubau seit Eröffnung im Jahr 2000

Porsche-Pavillon für die Autostadt

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Autostadt mit "Kollerachse": Autostadt/Raab
Hier entsteht der neue Porsche-Pavillon
Dass Porsche inzwischen zum VW-Konzern gehört, wird demnächst auch in der Wolfsburger Autostadt sichtbar: Die Sportwagenmarke erhält einen eigenen Pavillon in dem vielbesuchten Wolfsburger Themenpark und Auslieferungszentrum. Volkswagen und Audi, Seat und Škoda, Bentley und Bugatti, Lamborghini und VW Nutzfahrzeuge (VWN) - alle Marken von Europas größtem Autobauer sind in der Autostadt präsent, die meisten mit eigenem Pavillon. Künftig gilt dies auch für Porsche.

In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten für ein neues Gebäude im südöstlichen Teil des Geländes. Trotz der ständigen Überarbeitung der Autostadt-Inszenierungen handelt es sich dabei um den ersten Neubau in der Geschichte des 25 Hektar großen Themenparks, der im Jahr 2000 kurz vor der Weltausstellung in Hannover eröffnet wurde.

Der Porsche-Bau entsteht in unmittelbarer Nähe zum VWN-Gebäude, direkt an der Wasserfläche der Lagune und nahe der die Stadt Wolfsburg prägenden sogenannten Koller-Achse, benannt nach dem Wolfsburger Stadtplaner Peter Koller, der für den Wiederaufbau der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg zuständig war. Die Achse erstreckt sich vom Klieversberg über die Porschestraße (Fußgängerzone) und die Autostadt bis hin zum Wolfsburger Schloss. Sie wurde beim Bau der Autostadt als städteplanerisches Element integriert.

Das Porsche-Projekt wird architektonisch betreut von Henn Architekten aus München, die bereits für das Gesamtkunstwerk Autostadt inklusive des Ritz-Carlton-Hotels und auch für die Gläserne Manufaktur in Dresden sowie für Gebäude von Bugatti, Škoda und Audi verantwortlich zeichneten. Für das Thema "Inszenierung" zuständig sind HG Merz Architekten, die Porsche vom Museumsbau kennt.

"Der Neubau reflektiert die Bedeutung, die die Porsche AG als Beteiligung bereits heute hat und in Zukunft als Marke für den Volkswagen-Konzern haben wird", heißt es selbstbewusst bei Porsche, wo man einst den ganzen VW-Konzern übernehmen wollte.

Für einen uneingeschränkten Tagesablauf wurde die Baustellenlogistik so konzipiert, dass der Großteil der Arbeiten in den Abend- und Nachtstunden erfolgt. Eröffnet werden soll der Porsche-Pavillon im Frühjahr 2012. Fotomontagen für einen ersten Eindruck haben weder Porsche noch die Autostadt veröffentlicht.
Leserbrief Autokiste folgen date  05.08.2011  —  # 9598
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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