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Werkstätten sorgen für die meisten Schiedsverfahren
Kfz-Schiedsstellen: Konstante Zahl an Streitfällen
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| 10.700 Schiedsstellen-Streitfälle | ZDK |
| wegen Werkstattarbeiten 2010 | |
"Die auf hohem Niveau stabile Zahl der Anträge" mache deutlich, dass die Funktion der Kfz-Schiedsstellen als Instrument des Verbraucherschutzes bei den Autofahrern mehr und mehr ins Bewusstsein rücke, sagte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. Nur wer bei Service und Gebrauchtwagenkauf einem Mitgliedsbetrieb der Kfz-Innung sein Vertrauen schenke, könne im Streitfall die Schiedsstelle anrufen.
Im Verhältnis zu den 72 Millionen Reparatur- und Wartungsaufträgen sowie den mehr als 3,5 Millionen Gebrauchtwagenverkäufen über den automobilen Fachhandel war die Zahl der Anträge jedoch verschwindend gering: "So gab es im Jahr 2010 lediglich in knapp 0,02 Prozent der Fälle Grund zur Beanstandung", heißt es beim ZDK, richtigerweise müsste man wohl formulieren, nur in 0,02 Prozent der Fälle ist eine Schiedsstelle angerufen worden.
Die meisten Anträge, gut 10.700, gingen bezüglich Wartungs- und Reparaturaufträgen bei den Schiedskommissionen ein. Davon gelangten 1.367 Anträge vor die Kommission. Bei den Beweggründen für die Anträge sei die Rechnungshöhe im Jahr 2010 mit 3.922 Fällen weniger häufig beanstandet worden als im Jahr 2009 (4.278). "Unsachgemäße Arbeit" wurde in 3.538 (3.636) Fällen bemängelt, und um die Durchführung nicht in Auftrag gegebener Arbeiten ging es in 2.802 (2.871) Streitsachen.
Bei den Gebrauchtwagen-Schiedsstellen gingen im Jahr 2010 insgesamt 2.573 Anträge ein. Als Hauptgrund nannten die Verbraucher in 1.632 (1.576) Fällen "technische Mängel", gefolgt von Unfallschaden (254 Anträge, Vorjahr: 416) und "falsche Gesamtlaufleistung". Hier ging die Zahl auffällig von 1.175 auf 58 zurück.












