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9-Gang-Automatikgetriebe für Pkw mit Quermotoren fördert Verbrauchsminderung
ZF entwickelt 9-Gang-Automatik
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| 9-Gang-Automatikgetriebe | ZF |
| von ZF Friedrichshafen | |
Das war Ende der 1980er-Jahre, und schon damals waren vier Gänge der Standard. Es folgten fünf, beispielsweise in der famosen, inzwischen fast komplett ausgemusterten Mercedes-Automatik, dann sechs, und als Mercedes 2003 das erste Siebengang-Getriebe ankündigte, war das öffentliche Aufsehen deutlich größer als beim 8-Gang-Automaten, der 2009 in der Großserie bei BMW Premiere feierte.
Demnächst werden es also bis zu neun Gänge sein. Bereits auf der IAA 2009 in Frankfurt hatte ZF eine Konzeptstudie für ein Front-Quer-Getriebe vorgestellt. Der Getriebespezialist kündigt nun an, mit der neuen Kraftübertragung wieder einen Benchmark hinsichtlich Kraftstoffverbrauch zu setzen. Im Vergleich zu heute üblichen 6-Gang-Automatgetrieben im Front-Quer-Einbau soll die neue 9-Gang-Automatik "deutlich bessere Fahrleistungen" bei gleichzeitigen "signifikanten" Kraftstoffreduzierungen ermöglichen.
Günstig auf den Verbrauch wirken sich laut ZF die modernen Torsionsdämpfersysteme im Drehmomentwandler aus, die eine rasche Überbrückung der Wandlerkupplung möglich machen. Wie bereits das 8-Gang-Automatgetriebe für den Längseinbau, das etwa bei BMW zum Einsatz kommt, ermöglicht das neue 9-Gang-Getriebe ausgesprochen kurze Reaktions- und Schaltzeiten. So werden ebenfalls direkte Doppelschaltungen und direkte Mehrfachschaltungen möglich.
Die Produktion des Getriebes ist in Greenville, South Carolina (USA), geplant. Wann diese beginnt und in welchem Fahrzeug das 9-Gang-Getriebe seine Premiere feiern wird, mag ZF noch nicht verraten.












