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Renault Latitude: Neuer Anlauf in der Oberen Mittelklasse
4,89 Meter misst das neue Renault-Flaggschiff, etwa zwei Zentimeter mehr als eine Mercedes E-Klasse. Während die Breite mit 1,89 Metern in ähnlicher Größenordnung unter dem Mercedes-Wert liegt, ist es bei der Höhe mit 1,49 Metern wiederum umgekehrt. Es handelt sich um eine klassische Stufenheck-Limousine, der seine Väter ein elegantes und sportliches Äußeres attestieren. Tatsächlich ist der Latitude absolut unspektakulär und konservativ gezeichnet und auch nicht direkt als Renault identifizierbar. Was in der Beschreibung tendenziell negativ klingt, mag manch potentiellem Kunden durchaus zusagen.
Angekündigt sind serienmäßige Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, LED-Rückleuchten und ein überdurchschnittlich großer Kofferraum. Zur Ausstattung gehören ferner eine 3-Zonen-Klimaautomatik, ein zweistufiger Ionisator zur Luftreinigung mit doppeltem Parfümzerstäuber, Fahrersitz mit Massagefunktion, das schlüssellose Start- und Zugangssystem und ein Bose-Soundsystem.
Weitere Details mögen die Franzosen im Vorfeld der Messe-Premiere noch nicht verraten. Erstmals in natura zu sehen sein wird der Renault Latitude auf der Moskau Motor Show Ende August. In Westeuropa ist das neue Flaggschiff erstmals gut einen Monat später auf dem Pariser Autosalon zu sehen.
Die jüngeren Renault-Modelle in dieser Klasse waren stets ein Hingucker, aber nicht erfolgreich. So wurde der höchst auffällige, zweitürige Avantime nur von 2001 bis 2003 gebaut, der ebenfalls polarisierende Vel Satis lief im vergangenen Jahr sang- und klanglos aus.












