archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
LED-bepackter Prototyp soll Unfälle verhindern
BMW: Polizei-X3 mit auffälligen Warneinrichtungen
Die Lösung kann nur darin liegen, Einsatzfahrzeuge besser zu kennzeichnen. Die im Prototypen enthaltene Sicherheitsausstattung wurde von BMW in Kooperation mit Experten des Innenministeriums, der Autobahnpolizei sowie der Polizeigewerkschaften entwickelt. Als Basis dient ein X3 xDrive30d mit dem 218 PS starken Reihensechszylinder-Diesel, der sich dank seines hohen Gepäckraums besonders gut für die Integration umfangreicher und leistungsstarker Warneinrichtungen eignet.
Im Falle des Prototypen umfassen sie neben der synchronisierten LED-Laufleiste der Sondersignalanlage auf dem Dach auffällige LED-Heckblitzer an der Fahrzeugseite sowie an der Unterseite der Heckklappe, die bei deren Öffnung sichtbar werden. Zusätzliche Signalwirkung wird durch ein reflektierendes Gepäckraumgitter mit einer Folie und weiteren gelben Blinkleuchten erzielt. Diese sind selbst durch das geschlossene Heckfenster gut zu erkennen.
Bei geschlossener Heckklappe erfolgt die Absicherung zusätzlich durch Heckblitzer im Dachspoiler. Darüber hinaus ist der gesamte untere Bereich der Heckklappe mit einer reflektierenden Folie beschichtet. Auch die Fahrzeugfront weist eine optimierte Erkennbarkeit auf. Zu diesem Zweck wurden zwei Frontblitzer unterhalb der BMW-Niere und eine weitere LED-Signaleinheit in der Mitte der Windschutzscheibe integriert.
"Wir tun alles für die Sicherheit unserer Polizeibeamtinnen und -beamten", sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann bei der Präsentation. Das neue Konzeptfahrzeug sei dazu ein weiterer Schritt und zeige, was derzeit technisch an optischen Warneinrichtungen möglich sei.












