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Derzeitige Quotenregelung läuft 2012 aus
ACE fordert freie Tankstellen an Autobahnen
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| ACE | |
| Rose | |
"Wenn man erfolgreich gegen Stromanbieter, Banken und die Telekom mobilmachen kann, so sollte nicht der Mut fehlen, sich auch mit der Ölkonzern-Lobby anzulegen", so Rose. Der frühere Oppositionspolitiker Rainer Brüderle (FDP) habe schon im Jahr 2007 angesichts hoher Benzinpreise eine Entflechtungsregelung in das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen einführen wollen. Rose: "Nun ist er Wirtschaftsminister und kann heute seinen Vorschlägen von damals Taten folgen lassen."
Die 340 Autobahntankstellen sind im Besitz der 1998 privatisierten Tank & Rast GmbH, die sie verpachtet. Die Vergabe der Lizenzen erfolgt anhand eines Quotenmodells. Entsprechend dem Tankstellenanteil einer Marke am deutschen Straßennetz hat sie Anspruch auf Standorte an den Autobahnen. Damit sind die Gesellschaften der sogenannten A-Kategorie (Aral, Shell, Esso, Total) im Vorteil. Ein Neuling, z.B. ein günstig anbietender russischer Ölkonzern, hätte nach Angaben des Energieinformationsdienstes (EID) in Hamburg "keine Chance", eine Autobahnlizenz zu erwerben.
Das Quotenmodell läuft Ende 2012 aus. Tank & Rast, zur Hälfte im Besitz der Deutschen Bank, muss der Bundesregierung ein neues Modell für die Lizenzvergabe der Autobahntankstellen vorlegen.












