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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Februar 2010: Rote Zahlen allenthalben
Fing der Februar miserabel an, zeigte sich zum Monatsende hin aber eine deutliche Belebung der täglichen Zulassungsraten. Diese wurde insbesondere durch gewerbliche Fahrzeughalter erwirkt. Ihr Anteil stieg auf 60 Prozent. Am stärksten betroffen von der Flaute waren Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 40 Prozent Minus bei den Pkw.
Auf dem Motorradmarkt gab es gerade einmal halb so viele Zulassungen wie im vergangenen Jahr. In der Nutzfahrzeugbranche gingen die Neuzulassungen nur um sechs Prozent zurück: Die Lage bei den großen schweren Fahrzeugen ist dabei weiterhin eingetrübt (Sattelzugmaschinen -26,3 %), während die Nachfrage nach Kleintransportern und Lkw bis 12 Tonnen zugenommen hat.
Kleine Fahrzeuge, im vergangenen Jahr noch sehr gefragt, waren im Februar stark rückläufig. Dies bekam Smart mit -40,6 Prozent deutlich zu spüren. Daihatsu (-87,6 %) und Suzuki (-70,1 %) mussten gegenüber dem Vorjahr die größten Einbußen hinnehmen. Nahezu alle anderen Hersteller, ob deutsch oder ausländisch, Premium oder nicht, ließen deutliche Federn. Nur fünf Marken standen im Februar auf der Sonnenseite des Marktes: Renault/Dacia erkämpften sich ein kleines, Allianzpartner Nissan ein großes Plus; auch Jaguar und Land Rover konnten überraschend zulegen, und schließlich kann BMW fast sieben Prozent Zuwachs verbuchen. Der VW-Konzern inkl. Porsche steigerte seinen Marktanteil gegenüber Januar um zwei Prozentpunkte auf sagenhafte 38,5 Prozent.
Wer glaubt, die Deutschen hätten statt neuen wenigstens gebrauchte Autos gekauft, irrt. Die Besitzumschreibungen gingen um über ein Fünftel zurück. 461.335 Kfz und 16.506 Kfz-Anhänger wechselten im vergangenen Monat den Halter. Lediglich Lkw und Sattelzugmaschinen waren stärker gefragt als im Vorjahresmonat.
Weitere Daten und Tendenzen entnehmen Sie bitte den verlinkten Übersichten.











